Das Meisterwerk zwischen „Paulus“ und „Christus“. Nach Mendelssohns „Elias“ versuchten intolerante Widersacher, den Ruf des Komponisten posthum zu ruinieren.

Antisemiten wie Richard Wagner und nach ihm die Nationalsozialisten versuchten nach dem Tod Mendelssohn, seinen Ruhm zu beschmutzen, indem sie seinen Werken einen Mangel an musikalischer Tiefe vorwarfen. Als Sohn jüdischer Eltern sei er zu ganz Großem nicht befähigt gewesen. Doch die Musikwissenschaft ist heute anderer Meinung. … Mehr Das Meisterwerk zwischen „Paulus“ und „Christus“. Nach Mendelssohns „Elias“ versuchten intolerante Widersacher, den Ruf des Komponisten posthum zu ruinieren.

Ein zorniger Prophet und ein zweifelnder Suchender – Wer war Elia? Und wer ist Mendelssohns Elias?

Wer ist Elias? In Teil 1 von Mendelssohns Oratorium ist keine Zeile zu viel, kein Takt überflüssig. Teil 2 ist weniger stringent. Trost und Selbstzweifel, Gottesbegegnung und das Finale des Oratoriums sind vergleichsweise locker aneinandergereiht. Darf ein kritischer Hörer hier von „Längen“ sprechen? Auf der Suche nach einer Antwort frage ich mich: Wer war der biblische Prophet Elia? … Mehr Ein zorniger Prophet und ein zweifelnder Suchender – Wer war Elia? Und wer ist Mendelssohns Elias?

„Das werdet ihr büßen, und ich weiß auch schon wann.“ Als Jona ankündigen musste, was möglichst nicht geschehen sollte

Jona sitzt im Schatten des Rizinusstrauchs und zählt die Tage. Als 40 Tage vergangen sind, geschieht … nichts. Die Dächer der Häuser und der Tempel der großen Stadt glitzern nach wie vor in der Sonne. Kein Blitz, kein Erdbeben, nichts. Er ist irritiert. Da hört er wieder die Stimme: „Jona, ich habe es mir anders überlegt, ich habe Mitleid.“ -„Aber Gott, wie kannst du ihnen gnädig sein? Gut, sie haben Buße getan, aber sie dienen doch noch immer ihren Göttern. Sie glauben doch gar nicht an dich! Ist dir das egal?“ … Mehr „Das werdet ihr büßen, und ich weiß auch schon wann.“ Als Jona ankündigen musste, was möglichst nicht geschehen sollte

Rut und Noomi. Zwei Frauen, fünf Episoden, acht Einsichten. Eine biblische Geschichte von Leid, Klugheit und Solidarität

Rut ist eine junge Witwe. Sie hat keine Kinder. Auch Noomi, ihre Schwiegermutter ist verwitwet und beide Söhne – einer war Ruts Ehemann – sind vor ihr gestorben. Eigentlich wären sie auf die Barmherzigkeit anderer angewiesen. Doch die beiden Protagonistinnen ergeben sich nicht in ihr Schicksal.
Die Bibel erzählt ihre Geschichte. Sie beginnt an einem kleinen Ort in Judäa, dessen Name uns sehr vertraut ist. … Mehr Rut und Noomi. Zwei Frauen, fünf Episoden, acht Einsichten. Eine biblische Geschichte von Leid, Klugheit und Solidarität

Zweimal vierundvierzig Jahre. Wie eine antike Palastaula von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts befreit wurde und vier Marmorköpfe der Evangelisten dabei fast zerstört worden wären.

Der römische Kaiser Konstantin ließ sich hier huldigen, wenn er in Trier Hof hielt. Auf einem Thron in der Apsis sitzend empfing er seine Gäste. Heute ist seine Palastaula die Evangelische Kirche zum Erlöser. An ihrer rechten Seitenwand stehen auf unterschiedlich hohen Stelen fünf beschädigte Marmorköpfe. Ich wollte herausfinden, welche Geschichte sie erzählen. … Mehr Zweimal vierundvierzig Jahre. Wie eine antike Palastaula von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts befreit wurde und vier Marmorköpfe der Evangelisten dabei fast zerstört worden wären.

Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Wir sind in Jerusalem, über 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Ein Priester streift durch Jerusalem, besser durch das, was von der schönen Stadt noch übrig ist. Wenige Menschen leben noch in der Stadt. Sie sind unglücklich. „Wann ist die Not denn zu Ende“, fragen sie den Priester. Der Priester überlegt: Wie kann er die Menschen trösten? Ich möchte ihnen Mut machen und Hoffnung geben. Er überlegt. Um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ist es gut, sich an die Anfänge zu erinnern. Er setzt sich und schreibt einen Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ … Mehr Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

„Ich glaube eigentlich nicht an Wunder, aber mir sind im meinem Leben schon einige widerfahren.“ Ein Plädoyer für eine aufmerksame Spurensuche

Dass ein Flugzeug abstürzt, wenn die Technik völlig versagt, ist leider unvermeidlich. Wunder, die die Gesetze der Schwerkraft für einen Moment außer Kraft setzen, bleiben aus. Aber nehmen wir an, dass ein Mensch, nennen wir ihn Eric, mit diesem Flugzeug reisen wollte. Beim Check-In musste er feststellen, dass sein Ausweis abgelaufen war. Er hatte nicht daran gedacht, rechtzeitig neue Dokumente zu beantragen. Seine Vergesslichkeit rettete ihm das Leben. War das eine Laune der Natur oder eine wunderbare Rettung? … Mehr „Ich glaube eigentlich nicht an Wunder, aber mir sind im meinem Leben schon einige widerfahren.“ Ein Plädoyer für eine aufmerksame Spurensuche

Nachdenken über Jakob und Esau – theologische Überlegungen und Lernchancen im Religionsunterricht

Als Jakob des Segen des Vaters erhalten hat, ist Rebekka am Ziel. Doch sie muss nun verhindern, dass Jakob von seinem Bruder getötet wird. Er muss verschwinden, aber wohin? Auch hier hat Rebekka eine Idee. Er soll einige Jahre in ihrer Heimat bei ihrem Bruder Laban leben. Irgendwann, so hofft sie, wird sich Esau beruhigen. Eine Abreise Jakobs ohne die Einwilligung seines Vaters ist allerdings nicht denkbar…. … Mehr Nachdenken über Jakob und Esau – theologische Überlegungen und Lernchancen im Religionsunterricht