„So sei gegrüßt viel tausendmal, holder, holder Frühling!“ Als Robert Schumann dieses Gedicht vertonte, war das ein politisches Statement.

Als Robert Schumann 1849 das Frühlingsgedicht von Heinrich Hoffmann von Fallersleben aus dem Jahr 1844 vertonte, motivierten ihn nicht allein die blühenden Bäume und die wärmende Frühjahrssonne dazu. Es war ein Spiel mit einer politischen Idee seiner Zeit, vielleicht auch ein Bekenntnis. Der erfahrene Musikschriftsteller Schumann wusste, wessen Zeilen da vor ihm lagen. Der Verfasser war vor wenigen Jahren seines Lehrstuhls an der Universität in Breslau enthoben worden. Dieser Tage jährt sich Robert Schumanns Tod zum 170. Mal. … Mehr „So sei gegrüßt viel tausendmal, holder, holder Frühling!“ Als Robert Schumann dieses Gedicht vertonte, war das ein politisches Statement.

„Braucht kein Mensch! Braucht kein Mensch?“ oder: Der Abreisebahnhof, der Routenplaner und der Zielbahnhof der Lokomotive Kirche – ein Dialog

Nach der Pandemie braucht die Kirche eine Vielfalt von Formen, das Evangelium zu kommunizieren. Wenn sie eine Lokomotive ist, die sich auf vielfältigen Gleisen durch die Welt bewegt, muss das Evangelium der Abreisebahnhof und die Lebenswelt der Menschen der Zielbahnhof sein. Und sie muss souverän mit dem Medium umgehen, das sie nutzt. Die Medienkompetenz ist ihr Routenpl
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Auf der Bewahrung des Status quo liegt kein Segen. Sechs Gründe für die konfessionelle Kooperation als Normalform des Religionsunterrichts

Die Kooperation der Kirchen im Religionsunterricht wird den Megatrend Sakularisierung nicht stoppen. Doch ein mutiger Schritt nach vorne, der über Konzeptpapiere, Denkschriften und vorsichtig tastende Erprobungsprojekte hinausgeht, muss jetzt bundesweit kommen. Es gibt dafür gute Gründe. … Mehr Auf der Bewahrung des Status quo liegt kein Segen. Sechs Gründe für die konfessionelle Kooperation als Normalform des Religionsunterrichts

„Das Lieben bringt groß Freud.“ Wir kennen dieses Volkslied – und wissen wenig über den, dem wir es verdanken.

Wer ist der Komponist dieses Liedes? Wer schuf die Melodie zu dem Eichendorff-Klassiker „In einem kühlen Grunde“ und vertonte Heinrich Heines „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“? So bekannt und beliebt diese Lieder heute auch sind, die wenigsten kennen oder wissen etwas über ihren Schöpfer. Oder wem fällt bei „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und bei „So nimm denn meine Hände“  auf Anhieb der Name des schwäbischen Komponisten Friedrich Silcher ein? … Mehr „Das Lieben bringt groß Freud.“ Wir kennen dieses Volkslied – und wissen wenig über den, dem wir es verdanken.

Mein Süditalien. Menschen spazieren, telefonieren und lassen mich Anteil nehmen. Ich liebe es, dabei zu sein.

Horst Heller (CC BY) Es ist früher Nachmittag. Ich sitze auf einer Bank am Lungomare, der befestigten Strandpromenade direkt am Meer. Die Menschen hier in Süditalien sind noch bei der Arbeit. Ich genieße es, für mich sein zu dürfen. Mein Blick schweift über den menschenleeren Strand auf das Meer. Seine dunklen Blautöne treffen am Horizont … Mehr Mein Süditalien. Menschen spazieren, telefonieren und lassen mich Anteil nehmen. Ich liebe es, dabei zu sein.

„Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Tom und Ronni haben nicht nur Neues über Martin Luther gelernt. Sie wissen jetzt auch, dass es zwei Wege gibt, wenn man etwas verändern möchte. Man kann das Bestehende verbessern oder mit etwas ganz Neuem beginnen. Da es jetzt schon zwei Kirchtürme in ihrer Stadt gibt, hoffen sie, dass sich die Katholischen und die Evangelischen gut überlegen, wie sich wandeln können, damit die Menschen mit ihren Fragen nach Gott wieder gerne zu ihnen kommen. … Mehr „Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Mit weniger Prüfungen Leistung umfassender wahrnehmen. Nach der Pandemie brauchen wir eine Neuausrichtung der Leistungsbewertung in der Schule.

Die Pandemie hat in vielen Bereichen wie ein Brennglas gewirkt. Sie hat den Scheinwerfer auf die problematische Praxis der Leistungsbewertung in der Schule gelenkt. Die weiterführenden Schulen sollten nach dem Ende der Krise nicht zum vorherigen Zustand zurückzukehren, sondern die Zeit des Umbruchs für eine pädagogische Neuausrichtung nutzen. Wie kann das gelingen? … Mehr Mit weniger Prüfungen Leistung umfassender wahrnehmen. Nach der Pandemie brauchen wir eine Neuausrichtung der Leistungsbewertung in der Schule.

Wenn sich geschlossene Türen öffnen… In Umbrien einer Franziskus-Legende auf der Spur

Nichts in Gubbio erinnerte mich bei meinem Besuch vor zwei Jahren an den gefährlichen Wolf, der die Menschen der umbrischen Stadt einst in Angst versetzt haben soll. Nur die geschlossenen und auffällig gestalteten doppelten Eingangstüren der Stadthäuser, die sogenannten „Türen des Todes“, ließen mich an die Legende denken, die von Franziskus von Assisi erzählt wird. Ein ungeheuer großer Wolf, wild und gefräßig, habe solchen Schrecken verbreitet, dass die Menschen ihre Häuser kaum noch verlassen hätten. Auf seinen Reisen sei Franziskus auch in diese Stadt gekommen. … Mehr Wenn sich geschlossene Türen öffnen… In Umbrien einer Franziskus-Legende auf der Spur

Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Wir sind in Jerusalem, über 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Ein Priester streift durch Jerusalem, besser durch das, was von der schönen Stadt noch übrig ist. Wenige Menschen leben noch in der Stadt. Sie sind unglücklich. „Wann ist die Not denn zu Ende“, fragen sie den Priester. Der Priester überlegt: Wie kann er die Menschen trösten? Ich möchte ihnen Mut machen und Hoffnung geben. Er überlegt. Um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ist es gut, sich an die Anfänge zu erinnern. Er setzt sich und schreibt einen Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ … Mehr Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung