Von dieser kleinen Kirche erzählen sich die Menschen in Santa Severina die folgende Geschichte:

Früher befand sich unter dem Kirchlein ein pozzo, eine Zisterne. Darüber, in der Kirche, wurden Kinder unterrichtet. Eines Tages stürzte eines der Kinder in das Wasser. Seine Mutter, von Nachbarn alarmiert, eilte in größter Sorge herbei. Doch sie fand ihr Kind unversehrt. Die Madonna, so erzählte es ihr, habe es vor dem Ertrinken bewahrt. Anlässlich … Mehr Von dieser kleinen Kirche erzählen sich die Menschen in Santa Severina die folgende Geschichte:

Der Jahrhundertschritt

Ein Bein ist nackt, das andere trägt einen Soldatenstiefel mit rotem Streifen. Der rechte Arm ist zum „Heil-Gruß“ gereckt, die linke Faust geballt. Diese seltsame Figur ist aggressiv und zugleich getrieben, sie versucht einen großen Schritt nach vorne, hat aber selbst keinen festen Stand. Sie hat kein Ziel, keine Orientierung. Sie ist allein, in sich … Mehr Der Jahrhundertschritt

Leonardo und sein vitruvianischer Mensch

Leonardo da Vinci, dessen Todestag sich dieser Tage zum 500. Mal jährt, überprüfte die These des antiken Architekten und Schriftstellers Vitruvius Pollo. Der hatte im 1. Jahrhundert vor Christus behauptet, das das „Klafter“, also das Längenmaß, das eine erwachsene Person mit ausgestreckten Armen greifen kann, genau seiner Körpergröße entspricht. Eine Illustration dieser Theorie enthielt sein … Mehr Leonardo und sein vitruvianischer Mensch

Osterglocken läuten

Die gelbe Narzisse: Mag sie auch den Rest des Jahres tot erscheinen, im Frühjahr erlebt sie ihre Auferstehung. Ihre Blüte erinnert an die Kirchenglocken, die am Ostermorgen das Lied von der Auferstehung Christi anstimmen.

Lutherstadt Wittenberg

Zwei Ereignisse, die nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben: Am 12. März 1938 wurde aus Luthers Stadt Wittenberg offizell die Lutherstadt Wittenberg. Im gleichen Jahr, am 9. November, wurden jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Gewalt angetan. Es kam zu Ausschreitungen vor jüdischen Geschäften. Deportationen folgten. 26 Opfer sind namentlich bekannt.

140 leere Stühle in Leipzig

An der Stelle, wo bis 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde stand, sind heute bronzene Stühle aufgestellt. Eine Betonplatte zeigt den Grundriss des Gebäudes. Ein Gedenkstein enthält die notwendigen Informationen: Durch Brandstiftung „faschistischer Horden“ wurde das Gebetshaus der Leipziger Juden zerstört. Das Denkmal ist von niedrigen Sträuchern umgeben. Es ist begehbar, doch die Stühle sind … Mehr 140 leere Stühle in Leipzig

Eigentlich müsste heute Ostern sein.

Am Mittwoch (20. März) waren Tag und Nacht gleich lang. Das war der astronomische Frühjahrsanfang. Am Donnerstag (21. März) war Vollmond. Eigentlich müsste heute, am 24. März, Ostern sein. Ist es aber nicht. Woran liegt das? Vereinfacht gesagt: Für die Berechnung des Ostertermins gilt seit vielen Jahrhunderten die einfache Faustregel: Als Tag des Frühjahrsanfangs wird … Mehr Eigentlich müsste heute Ostern sein.

Wer war Josef Gabriel Rheinberger? Heute vor 180 Jahren wurde er geboren.

Der Münchner Organist, Komponist und Musikprofessor wurde am 18. März 1839 in Vaduz (Liechtenstein) geboren. Schon mit 14 Jahren kam er nach München, wo er Unterricht in Klavier, Orgel und Musiktheorie nahm. Im Jahr 1857 wurde er königlicher Hoforganist an der Theatinerkirche St. Kajetan, in der zahlreiche Mitglieder des Hauses Wittelsbach ihre letzte Ruhestätte haben. … Mehr Wer war Josef Gabriel Rheinberger? Heute vor 180 Jahren wurde er geboren.

G. B. Pergolesi und sein Stabat Mater

Giovanni Battista Pergolesi schrieb sein Stabat Mater für Sopran, Alt, Streicher und Basso Continuo im Winter 1736 im Franziskanerkloster von Pozzuoli bei Neapel. Dorthin hatte er sich der Musiker zurückgezogen, weil er Heilung von der Tuberkulose suchte, an der er im Spätjahr des Jahres 1735 erkrankt war. In den Schwefelbädern der süditalienischen Hafenstadt hatten schon … Mehr G. B. Pergolesi und sein Stabat Mater