„Wozu die Friedhofsmauer? Die drinnen sind, können nicht hinaus, die draußen sind, wollen nicht hinein.“

Wo wir nach Ende unseres Lebens hingehen, gibt es kein Eigentum. Doch an dem Ort, an dem wir der Menschen gedenken, die von uns gegangen sind, wird noch streng auf Mein und Dein geachtet. Womit wir die Gräber der Verstorbenen gießen, ist privates Eigentum der Lebenden. Meine Impressionen auf den dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin. … Mehr „Wozu die Friedhofsmauer? Die drinnen sind, können nicht hinaus, die draußen sind, wollen nicht hinein.“

Fahrzeug, Führerschein und Landkarte – Fünf Selbstverständlichkeiten des digitalen Lernens

Distanzlernen in der Zeit der Schulschließung war Bildung im Ausnahmezustand. Zentral erscheint es, die Krisenhaftigkeit der Pandemie-Situation nicht zu unterschlagen. Das Lernen fand nicht zu Hause statt, weil die digitalen Mittel diesen Weg ermöglichen, sondern weil die Infektionsgefahr den Lerngruppen keine andere Wahl ließ. Home Learning und Tele Teaching eröffneten neue Möglichkeiten. Doch die Qualitätskriterien für guten Unterricht gelten auch in der digitalen Bildung. … Mehr Fahrzeug, Führerschein und Landkarte – Fünf Selbstverständlichkeiten des digitalen Lernens

„Entscheidend ist, dass es ein einziges Buch ist.“ Warum wir die Unterscheidung zwischen Antijudaismus und Antisemitismus aufgeben sollten

Wenn Antisemitismus ein Buch ist, dann besteht es aus vielen Kapiteln. Eines der Kapitel, an dem auch Martin Luther mitgeschrieben hat, ist der kirchliche Antijudaismus. Weitere Kapitel untersuchen den nationalistischen und den rassistischen Antisemitismus, den Vernichtungs-Antisemitismus des Nationalsozialismus, den antizionistischen, den muslimischen sowie den Antisemitismus der Gegenwart, der ebenfalls rechtsextreme Wurzeln hat. Ob auf dem Titel des Buches Antijudaismus oder Antisemitismus steht, ist letztlich nicht wichtig. Entscheidend ist, dass es EIN Buch ist. … Mehr „Entscheidend ist, dass es ein einziges Buch ist.“ Warum wir die Unterscheidung zwischen Antijudaismus und Antisemitismus aufgeben sollten

Die Suche nach Gott – oder: Wer von uns beiden ist weise?

Die Geschichte von den Menschen, die einen Elefanten tastend zu erkennen glauben, stammt aus Indien. Sie ist ein Gleichnis für die schwierige Suche nach Gott und zugleich ein Bild für die Religionen. Sie alle fragen nach der Wahrheit. Und ihre Antworten fallen höchst unterschiedlich aus. … Mehr Die Suche nach Gott – oder: Wer von uns beiden ist weise?

Der angestochene Lindwurm, der nicht ersterben wollte. Das Werk, das das Publikum erschreckte, gilt heute als graue Maus – zu Unrecht: Beethovens Zweite

Das Wiener Publikum fand Beethovens 2. Sinfonie zu lang und zu dramatisch. Es kannte ja noch nicht den „Lindwürm“ 3. Sinfonie, noch nicht die (fälschlich) so genannte Schicksalssinfonie, die schon eher“ wüthend um sich schlägt“, und schon gar nicht die 9. Sinfonie mit dem Schlusschor, die tatsächlich nicht sterben sollte. … Mehr Der angestochene Lindwurm, der nicht ersterben wollte. Das Werk, das das Publikum erschreckte, gilt heute als graue Maus – zu Unrecht: Beethovens Zweite

Die Lokomotive und ihre Fahrt zum Bildungziel – ein Gleichnis

Es soll Bahn-Manager gegeben haben, die über eine Erhöhung der Reisegeschwindigkeit oder eine Verkürzung die Zughalte nachgedacht haben. Sie wollten die Effizienz der Arbeit der Lokomotive erhöhen und Zeit gewinnen. Aber diese Menschen haben wohl nie einen Zug gefahren und sie verstehen nichts von Lokomotiven. … Mehr Die Lokomotive und ihre Fahrt zum Bildungziel – ein Gleichnis

Ferien sind die Hofpausen des Schuljahres

Nach acht Wochen Unterricht in Zeichen der Pandemie gehen rheinland-pfälzische und saarländische Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte nun in die Ferien. Jedefrau und jedermann möge gesund sein und das Ihre und das Seine dazu tun, dass das auch so bleibt. Ferien sind unverzichtbare Zeiten des Luftholens. Ein Hoch auf den, der sie erfunden hat. Blogbeiträge zum … Mehr Ferien sind die Hofpausen des Schuljahres

Fünf Dinge, die sich Religionslehrerinnen und Religionslehrer vom Ethikunterricht wünschen

Der Religionsunterricht vermittelt religiöse Bildung und trainiert die religiöse Sprachfähigkeit – ohne die Aufforderung, sich bestimmte Positionen anzueignen. Entsprechendes wünschen sich Religionslehrerinnen und Religionslehrer auch vom Ethikunterricht. … Mehr Fünf Dinge, die sich Religionslehrerinnen und Religionslehrer vom Ethikunterricht wünschen

Freude schöner Götterfunken: Bis 1990 verlief die innerdeutsche Grenze genau in Takt 697 bei „diesem Kuss der ganzen Welt“.

Die Originalpartitur der Sinfonie ein Sinnbild für die jahrzehntelange Zerrissenheit Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Um das Risiko einer Beschädigung durch Bombenangriffe zu verringern, war die Handschrift 1941 gesplittet und an drei verschiedene Orte verbracht. Später sollte in Berlin wieder zusammengefügt werden, was zusammen gehörte. Aber zwei Teile befanden sich nun im Osten der Stadt, ein Teil im Westen. … Mehr Freude schöner Götterfunken: Bis 1990 verlief die innerdeutsche Grenze genau in Takt 697 bei „diesem Kuss der ganzen Welt“.