„Wir sind alle gleich. Wir müssen anfangen, an diese Idee zu glauben.“

Zwei junge Frauen halten lächelnd einen Bambi in der Hand. Es ist ein Foto aus dem Jahr 2016 und erzählt eine Geschichte aus dem Sommer des Jahres 2015. Das Bild hat mich zu einer Recherche angeregt. Sara und Yusra Mardini, zwei Schwestern aus Damaskus, trainieren bei ihrem Vater. Als Leistungsschwimmerinnen vertreten sie die Republik Syrien bei internationalen Wettkämpfen. Doch dann kommt der verbrecherische Krieg. … Mehr „Wir sind alle gleich. Wir müssen anfangen, an diese Idee zu glauben.“

„Wenn du ihn sehen könntest …“

Wenn du ihn könntest, wie er auf alle zugleich achtet oder von dreißig oder vierzig Musizierenden diesen durch ein Kopfnicken, den nächsten durch Aufstampfen mit dem Fuß, den dritten mit drohendem Finger zu Rhythmus und Takt anhält, dem einen in hoher, dem anderen in tiefer, dem dritten in mittlere Lage seinen Ton angibt, wie er ganz allein mitten im lautesten Spiel der Musiker, obwohl er selbst den schwierigsten Part hat … Mehr „Wenn du ihn sehen könntest …“

„Für oder gegen den Führer?“ Ein Augenzeuge erzählt von den wenigen Stunden, in denen es noch Hoffnung gab, der Umsturz des 20. Juli 1944 könnte gelingen.

Die Nachrichten, die am Nachmittag des 20. Juli 1944 Berlin erreichten, waren nicht eindeutig. War der Führer unter den Toten? Im Bendlerblock, dem Ort, an dem die Operation Walküre anlaufen sollte, war Verunsicherung zu spüren. Wer musste mit einer Verhaftung rechnen, die Verschwörer oder die dem Nationalsozialismus treu ergebenen Offiziere? … Mehr „Für oder gegen den Führer?“ Ein Augenzeuge erzählt von den wenigen Stunden, in denen es noch Hoffnung gab, der Umsturz des 20. Juli 1944 könnte gelingen.

Rauch, Ruinen und Rivera – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum heutigen Tag (3/4)

In welche Welt gehört Frida? Welcher Teil des Neuen gehört schon zu ihr? Welches Erbe ihrer Herkunft hat sie bereits abgelegt? Im Jahr 1932 ist diese Frage noch offen. Auf diesem Bild, gemalt im Alter vom 25 Jahren, stellt sie sie sich noch selbst. … Mehr Rauch, Ruinen und Rivera – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum heutigen Tag (3/4)

Damenbart, Augenbrauen und Feminismus – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zu sich selbst (2/4)

Im Jahr 2018 schuf der Spielzeugherstellung Mattel eine Barbie-Puppe, die aussehen sollte wie Frida. Damit reagierte er auf den gesellschaftlichen Wunsch nach größerer Diversität und nach „Inspiring Women.“ Dazu aber musste die Darstellung der Künstlerin an die Wünsche des Herstellers „angepasst“ werden. Abgesehen davon, dass die dünnen Arme und der lange Hals, Nasen und Gesichtsform kaum an Frida erinnerten, fehlten die ungewöhnliche Form der Augenbrauen und der zarte Oberlippenbart. … Mehr Damenbart, Augenbrauen und Feminismus – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zu sich selbst (2/4)

Der verletzte Hirsch und „Viva la Vida“ – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum Leben (1/4)

Frida Kahlos berühmtes Gemälde zeigt einen Hirsch, von Pfeilen getroffen, inmitten einer Waldlichtung unweit vom Wasser. Aus den Wunden, die die Pfeile im Körper des Tieres geschlagen haben, rinnt das Blut. Trotz der schweren Verletzung, die dem Tier zugefügt worden sind, springt es noch leichtfüßig durch den Wald. Nur im Moment des Betrachtens scheint die Bewegung einen Moment lang innezuhalten. … Mehr Der verletzte Hirsch und „Viva la Vida“ – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum Leben (1/4)

Warum der Religionsunterricht auch in Zeiten der Pandemie konfessionell sein muss. (Was das bedeutet und was das nicht bedeutet)

Die Religionslehrperson versteht sich nicht (wie vielleicht vor 60 Jahren noch) als jemand, der bereits alle Antworten kennt. Schon gar nicht schreibt der Unterricht – wie fälschlicherweise immer wieder gemutmaßt wird – Lösungen von gestern für Probleme von heute vor. Vielmehr stößt er ergebnisoffene Prozesse an, in denen Schülerinnen und Schüler nach eigenen Antworten auf die Fragen nach Sinn, Hoffnung, Glück und Gott zu suchen. … Mehr Warum der Religionsunterricht auch in Zeiten der Pandemie konfessionell sein muss. (Was das bedeutet und was das nicht bedeutet)

Die Gute-Laune-Sinfonie zwischen den Titanen – Beethovens Achte

Bei der Uraufführung der 8. Sinfonie am 27. Februar 1814 blieb die Begeisterung aus. Hatten die Konzertbesucher die Beethoven’schen Neuerungen satt, mit denen der Maestro sie regelmäßig herausforderte? Oder war es umgekehrt? War die Sinfonie zu kurz, zu einfach, zu wenig dramatisch? … Mehr Die Gute-Laune-Sinfonie zwischen den Titanen – Beethovens Achte