Jesus, ein König. Vorweihnachtliche Gedanken über einen Hoheitstitel Jesu, dessen didaktisches Potential unterschätzt wird.

Eine vorweihnachtliche Quizfrage: Von wie vielen Königen erzählen die biblischen Weihnachtsgeschichten? Die Antwort wird in der Regel lauten: Von drei Königen. Und nicht wenige werden auch die Namen kennen, die ihnen eine mittelalterliche Tradition gegeben hat: Caspar, Melchior und Balthasar.

Die Antwort ist falsch und richtig zugleich. … Mehr Jesus, ein König. Vorweihnachtliche Gedanken über einen Hoheitstitel Jesu, dessen didaktisches Potential unterschätzt wird.

Lux perpetua: Mozart konnte nicht hoffen, dass das Requiem seinen Ruhm mehren würde und machte es doch der Welt zum Geschenk.

Mein Freund Stefan behauptet – und sicher hat er Recht – dass Mozart nur ein kleiner Teil seines Requiems d-Moll, KV 626 sicher zugerechnet werden könne, weit mehr aber seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr. Doch ist das nicht fast nebensächlich, wenn wir bedenken, dass der Auftraggeber des Requiems Franz von Walsegg vorhatte, dass weder der Name Mozarts noch der Süßmayrs auf der Partitur stehen sollte? … Mehr Lux perpetua: Mozart konnte nicht hoffen, dass das Requiem seinen Ruhm mehren würde und machte es doch der Welt zum Geschenk.

„Mein Land ist da, wo meine Füße stehen.“ Ein Plädoyer gegen die Nationalismen unserer Tage

In Palermo, einer Stadt, die bis vor kurzem auch Zuwanderern mehr Würde und Heimat als andere Städte anbot, habe ich diesen Satz entdeckt: Mein Land ist da, wo meine Füße stehen. Dieses Motto plädiert nicht für eine fundamentalistische Änderung der Politik Europas, lädt aber ein, Nationalität modern, global und human zu denken. … Mehr „Mein Land ist da, wo meine Füße stehen.“ Ein Plädoyer gegen die Nationalismen unserer Tage

Benedikt und andere Heilige – eine evangelisch-religionspädagogische Überlegung

Neulich, im italienischen Montecassino bin ich auf den Spuren des Benedikt von Nursia. In der Krypta findet sich sein Grab. Der Zutritt ist allerdings nur denen gestattet, die dort beten wollen, wie ein Hinweis am oberen Ende der Treppe deutlich macht. Ich bin protestantisch, gehe aber trotzdem hinunter. … Mehr Benedikt und andere Heilige – eine evangelisch-religionspädagogische Überlegung

Große Vergangenheit: Es geht nicht darum, sie zu bewahren, sondern ihre Träume zu verwirklichen. Ein Motto für Kirche und Religionsunterricht?

Zwei Entdeckungen in Salerno: In der Kathedrale entdeckte ich ein Grab und auf dem Marktplatz ein Grafitto. Beides zusammen hat etwas in mir ausgelöst. … Mehr Große Vergangenheit: Es geht nicht darum, sie zu bewahren, sondern ihre Träume zu verwirklichen. Ein Motto für Kirche und Religionsunterricht?

Unvollendet ist Franz Schuberts Leben, nicht seine h-Moll-Sinfonie. Sie entstand im Oktober 1822.

Würde uns Franz Schubert heute begegnen und könnten wir ihn zu seiner „Unvollendeten“ befragen, so würde er uns wahrscheinlich irritiert antworten: „Ich starb mit 31 Jahren und konnte viele Kompositionen nicht vollenden. Welches meiner über 1000 Werke meinst du?“ Würden wir ihm dann erklären, dass wir seine h-Moll Sinfonie meinen, dann würde er vielleicht antworten: „Unvollendet ist eine meiner Opern, unvollendet sind mehrere meiner Klaviersonaten sowie andere Kammermusik, aber diese Sinfonie sollte so, wie sie jetzt ist, aufgeführt werden. … Mehr Unvollendet ist Franz Schuberts Leben, nicht seine h-Moll-Sinfonie. Sie entstand im Oktober 1822.

Straßenbahn Linie 4 in Oggersheim. Mein Schulweg folgte einst Friedrich Schillers Wanderweg und ich wusste nichts davon.

Ich musste erst nach Weimar reisen, um festzustellen, dass Friedrich Schiller einige Wochen in meiner ehemaligen Heimat gelebt hatte und in dieser Zeit fast täglich auf meinem Schulweg gewandert war. … Mehr Straßenbahn Linie 4 in Oggersheim. Mein Schulweg folgte einst Friedrich Schillers Wanderweg und ich wusste nichts davon.

„Einigkeit und Recht und Freiheit.“ Wie wertvoll diese Werte sind, zeigt uns gerade die europäische Gegenwart.

Der Dichter des „Liedes der Deutschen“, Heinrich Hoffmann von Fallersleben, verband Werte der Freiheit und Liberalität mit einem großdeutschen Nationalismus. Der Weg der Nationalhymne durch die deutsche Geschichte bis in die Gegenwart ist lehrreich. … Mehr „Einigkeit und Recht und Freiheit.“ Wie wertvoll diese Werte sind, zeigt uns gerade die europäische Gegenwart.

Was glaubst du? Ein eigenes Glaubensbekenntnis in neuer theologischer Sprache.

Dieser Blogbeitrag ist der letzte Teil eines dreiteiligen Projekts Credo. Er macht den Versuch eines eigenen Glaubensbekenntnisses, das an alte Bekenntnisse anknüpft, aber zugleich individuell ist. Sie soll in verständlicher theologischer Sprache formuliert sein und nicht mehr als 4000 Zeichen benötigen. … Mehr Was glaubst du? Ein eigenes Glaubensbekenntnis in neuer theologischer Sprache.