„Braucht kein Mensch! Braucht kein Mensch?“ oder: Der Abreisebahnhof, der Routenplaner und der Zielbahnhof der Lokomotive Kirche – ein Dialog

Nach der Pandemie braucht die Kirche eine Vielfalt von Formen, das Evangelium zu kommunizieren. Wenn sie eine Lokomotive ist, die sich auf vielfältigen Gleisen durch die Welt bewegt, muss das Evangelium der Abreisebahnhof und die Lebenswelt der Menschen der Zielbahnhof sein. Und sie muss souverän mit dem Medium umgehen, das sie nutzt. Die Medienkompetenz ist ihr Routenpl
an. … Mehr „Braucht kein Mensch! Braucht kein Mensch?“ oder: Der Abreisebahnhof, der Routenplaner und der Zielbahnhof der Lokomotive Kirche – ein Dialog

Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Wir sind in Jerusalem, über 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Ein Priester streift durch Jerusalem, besser durch das, was von der schönen Stadt noch übrig ist. Wenige Menschen leben noch in der Stadt. Sie sind unglücklich. „Wann ist die Not denn zu Ende“, fragen sie den Priester. Der Priester überlegt: Wie kann er die Menschen trösten? Ich möchte ihnen Mut machen und Hoffnung geben. Er überlegt. Um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ist es gut, sich an die Anfänge zu erinnern. Er setzt sich und schreibt einen Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ … Mehr Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Simon, der Fels. Eine Passions- und Ostergeschichte von Versagen und Vergebung

Bis zu diesem Vormittag war das Leben des Simon in den geregelten Bahnen von harter Arbeit, Familie und Stadtleben verlaufen. Nun wurde es in eine neue Umlaufbahn gelenkt. Der Fremde sprach mit ihnen und schickte sie nochmals auf den See hinaus. Sie folgten seine Worten und legten wieder ab, obwohl das am helllichten Tag überhaupt keinen Sinn ergab. Es war unglaublich, aber sie kehrten mit vollen Netzen zurück. Staunend und fragend standen Simon und sein Bruder vor diesem Mann. Welch einem Menschen waren sie da begegnet? … Mehr Simon, der Fels. Eine Passions- und Ostergeschichte von Versagen und Vergebung

Eine Ethik, die nicht nur fragt, was richtig, sondern auch was wichtig ist. Die Zehn Gebote im Unterricht – Religionspädagogische Überlegungen

Dem Religionsunterricht wird immer wieder die Aufgabe zugeschrieben, die christlichen Werte zu vermitteln, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Vor allem sind dabei solche Tugenden im Blick, die (angeblich) in der Vergangenheit Konsens waren, aber heute (ebenso angeblich) verloren gegangen sind. Dem Religionsunterricht wird aufgetragen, für den Kitt zu sorgen, der die auseinander driftenden Eisschollen der Gesellschaft zusammenhält. Mit anderen Worten: Es sei seine Aufgabe, gegen Windmühlenflügel zu kämpfen. … Mehr Eine Ethik, die nicht nur fragt, was richtig, sondern auch was wichtig ist. Die Zehn Gebote im Unterricht – Religionspädagogische Überlegungen

„Mein Gott ist bei mir. Ich seh‘ ihn nicht, versteh‘ ihn nicht. Und trotzdem ist er hier.“ Warum die Erzählung von Josef bis heute Menschen anrührt und was wir von ihr lernen können.

Ein Vater, vier Mütter, zwölf Söhne und mehrere Schwestern – das gibt es bei uns nicht mehr. Ein Leben in der Wüste ist uns ebenso wenig geläufig wie das Innere eines Gefängnisses oder die Pflichten und Rechte am Hof eines Pharao. Selbsternannten Traumdeutern begegnen wir mit Skepsis. Hungersnöte mussten wir bislang nicht erleiden. Der Erzählzyklus „Josef und seine Brüder“ spielt in einer fremden Welt und einer fremden Zeit. Und doch – oder gerade deshalb – regt er unsere Fantasie an. Denn er enthält ungewöhnlich viele Aspekte, die Menschen jeden Alters mit eigenen Erfahrungen verknüpfen können. … Mehr „Mein Gott ist bei mir. Ich seh‘ ihn nicht, versteh‘ ihn nicht. Und trotzdem ist er hier.“ Warum die Erzählung von Josef bis heute Menschen anrührt und was wir von ihr lernen können.

Die Lokomotive und ihre Fahrt zum Bildungziel – ein Gleichnis

Es soll Bahn-Manager gegeben haben, die über eine Erhöhung der Reisegeschwindigkeit oder eine Verkürzung die Zughalte nachgedacht haben. Sie wollten die Effizienz der Arbeit der Lokomotive erhöhen und Zeit gewinnen. Aber diese Menschen haben wohl nie einen Zug gefahren und sie verstehen nichts von Lokomotiven. … Mehr Die Lokomotive und ihre Fahrt zum Bildungziel – ein Gleichnis

Fünf Dinge, die sich Religionslehrerinnen und Religionslehrer vom Ethikunterricht wünschen

Der Religionsunterricht vermittelt religiöse Bildung und trainiert die religiöse Sprachfähigkeit – ohne die Aufforderung, sich bestimmte Positionen anzueignen. Entsprechendes wünschen sich Religionslehrerinnen und Religionslehrer auch vom Ethikunterricht. … Mehr Fünf Dinge, die sich Religionslehrerinnen und Religionslehrer vom Ethikunterricht wünschen

Digitalität und religiöse Bildung – Aspekte einer digitalen Religionsdidaktik

Wenn der Virus eines Tages nicht mehr gefährlich ist, wird die umfassende digitale Transformation des Lebens und des Lernens nicht mehr verschwinden. Wie werden sich Unterricht und Lernen verändern? Welche didaktischen Konzepte führen auf digitalen Lernwegen zum Kompetenzerwerb? Und welche Veränderungen bringt diese Entwicklung für den Religionsunterricht? … Mehr Digitalität und religiöse Bildung – Aspekte einer digitalen Religionsdidaktik

Kirchliche Bildungsarbeit als „Glaubensweitergabe“? Ein Kommentar zum Schwachpunkt der EKD- Leitsätze

Vor drei Jahren hat ein Z-Team (Z steht für Zukunft) im Auftrag der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) den Auftrag angenommen, Visionen und Perspektiven für die evangelische Kirche zu entwerfen. Das Ergebnis liegt nun in Form von elf Leitsätzen vor. Auf ihrer Webseite hat die EKD aufgefordert, die Leitsätze zu diskutieren und zu kommentieren. Dieser Blogbeitrag kommt dieser Bitte nach und will ein Gesprächsbeitrag sein. … Mehr Kirchliche Bildungsarbeit als „Glaubensweitergabe“? Ein Kommentar zum Schwachpunkt der EKD- Leitsätze

Warum der Religionsunterricht auch in Zeiten der Pandemie konfessionell sein muss. (Was das bedeutet und was das nicht bedeutet)

Die Religionslehrperson versteht sich nicht (wie vielleicht vor 60 Jahren noch) als jemand, der bereits alle Antworten kennt. Schon gar nicht schreibt der Unterricht – wie fälschlicherweise immer wieder gemutmaßt wird – Lösungen von gestern für Probleme von heute vor. Vielmehr stößt er ergebnisoffene Prozesse an, in denen Schülerinnen und Schüler nach eigenen Antworten auf die Fragen nach Sinn, Hoffnung, Glück und Gott zu suchen. … Mehr Warum der Religionsunterricht auch in Zeiten der Pandemie konfessionell sein muss. (Was das bedeutet und was das nicht bedeutet)