„Mir ist grad nicht nach „Jauchzet, frohlocket!“ zumute. Eine Anfrage an Johann Sebastians Weihnachtsoratorium

In der Zeit des Barock, in der das Weihnachtsoratorium komponiert wurde, waren die Gefahren von Krankheiten und Krisen sehr präsent. Wenn das Weihnachtsoratorium in den Gottesdiensten der Stadt Leipzig dennoch erklang, war das ein gesungener Protest gegen die Depression: „Lasset das Zagen, verbannet die Klage!“ … Mehr „Mir ist grad nicht nach „Jauchzet, frohlocket!“ zumute. Eine Anfrage an Johann Sebastians Weihnachtsoratorium

„Wirf dein Anliegen auf den Herrn!“ Gut ein Jahr nach der Uraufführung des Elias erlag der Komponist mehreren Schlaganfällen. Die Kehrseite des Ruhms

Als Felix Mendelssohn im Frühjahr 1847 in London eintraf, wirkte er müde und erschöpft. Hatte er vor den bevorstehenden Proben und Konzerten ausreichend Kraft gesammelt? Vielleicht wäre er anders mit den Konzertanfragen umgegangen, hätte er geahnt, dass es sein letzter Besuch auf der Insel sein würde? Am 4. November 1847, vor 175 Jahren, erlag er in Leipzig mehreren Schlaganfällen. … Mehr „Wirf dein Anliegen auf den Herrn!“ Gut ein Jahr nach der Uraufführung des Elias erlag der Komponist mehreren Schlaganfällen. Die Kehrseite des Ruhms

Das Meisterwerk zwischen „Paulus“ und „Christus“. Nach Mendelssohns „Elias“ versuchten intolerante Widersacher, den Ruf des Komponisten posthum zu ruinieren.

Antisemiten wie Richard Wagner und nach ihm die Nationalsozialisten versuchten nach dem Tod Mendelssohn, seinen Ruhm zu beschmutzen, indem sie seinen Werken einen Mangel an musikalischer Tiefe vorwarfen. Als Sohn jüdischer Eltern sei er zu ganz Großem nicht befähigt gewesen. Doch die Musikwissenschaft ist heute anderer Meinung. … Mehr Das Meisterwerk zwischen „Paulus“ und „Christus“. Nach Mendelssohns „Elias“ versuchten intolerante Widersacher, den Ruf des Komponisten posthum zu ruinieren.

Atemlos in Birmingham. Der Erfolg der Uraufführung von Mendelssohns „Elias“ war grandios. Doch welchen Preis musste der sensible Komponist dafür bezahlen?

Das Musikfest in Birmingham sollte der Höhepunkt der städitschen Kultursaison werden. Es waren sechs Konzerte in vier Tagen mit Georg Friedrich Händels Messias, Joseph Haydns Schöpfung, Beethovens Missa Solemnis und weiteren Orchesterwerke. Und das neue Oratorium von Felix Mendelssohn, dem Leiter des Festivals, sollte erstmalig erklingen. Die Anstrengungen dieser Tage müssen für den sensiblen und perfektionistischen Künstler immens gewesen sein. Warum verlangte er sich so unendlich viel ab? … Mehr Atemlos in Birmingham. Der Erfolg der Uraufführung von Mendelssohns „Elias“ war grandios. Doch welchen Preis musste der sensible Komponist dafür bezahlen?

Beethoven hätte das digitale Format seiner Geburtstagsfeier begrüßt.

Horst Heller CC BYDie Blogbeiträge vom 16.12. und 17.12.2020 als PDF zum Download Das Jubiläumsjahr des großen rheinländisch-Wiener Musikers ist fast zu Ende. Seine Musik ist weit seltener erklungen, als sie es im Jahr seines 250. Geburtstags verdient gehabt hätte und als es geplant war. Festivals wurden abgesagt,  Konzerte wurden verschoben. Doch manches erklang im … Mehr Beethoven hätte das digitale Format seiner Geburtstagsfeier begrüßt.

Sizilien: Ein ungleiches Liebespaar in der Antike und die Gefahr des Vulkans

Kann die Liebe zwischen einem menschlichen Hirten und einer Unsterblichen Bestand haben? Zu allem Unglück hat sich auch Polyphem, ein riesiges einäugiges Ungeheuer, ebenfalls in Galatea verliebt. Diese weist sein zudringliches Werben allerdings zurück. Verschmähte Liebe, Eifersucht und der Versuch eines sterblichen Wesens, das Unmögliche möglich zu machen – kann das gutgehen? … Mehr Sizilien: Ein ungleiches Liebespaar in der Antike und die Gefahr des Vulkans

Löwengebrüll, Mückenschwirren und Pastoraloboen – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (6/6)

Diese zarte Verbundenheit der beiden neu Geschaffenen liefert neben der Erhabenheit der Lobpreisungen und der Volkstümlichkeit der Naturschilderungen den dritten Grund für den seit über 200 Jahren andauernden Erfolg der Schöpfung: Die anrührende Innigkeit der besungenen Liebe. … Mehr Löwengebrüll, Mückenschwirren und Pastoraloboen – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (6/6)

Warum der Schöpfergott nicht mit einem Kammerorchester gepriesen werden kann – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (5/6)

Zum ersten Mal wird die biblische Schöpfungsgeschichte zum Thema einer großer Komposition. Als religiöses Werk will die Schöpfung aber nicht verstanden werden. Sie gehört in einen Konzertsaal, nicht in eine Kirche. … Mehr Warum der Schöpfergott nicht mit einem Kammerorchester gepriesen werden kann – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (5/6)

Drei Erzengel und die Aufklärung – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (4/6)

War es möglich, die beiden biblischen Quellen des Oratoriums „Die Schöpfung“ und das Milton-Gedicht „Paradise Lost“ mit dem Zeitgeist des späten 18. Jahrhunderts zu versöhnen? Nicht alle sahen damals in dem Libretto eine gelungene Synthese. Am berühmtesten ist Friedrich Schillers Verdikt. … Mehr Drei Erzengel und die Aufklärung – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (4/6)

Wenn Beethoven auf die Knie fällt – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (3/6)

Als am Abend der Uraufführung die letzten Töne des Oratoriums verklungen sind, sind sich die Musikkenner Wiens einig: Der Abend war der Höhepunkt der Saison, das Werk die Krönung des kompositorischen Schaffens des Maestro, der so viele Jahre abseits der kulturellen Zentren gelebt hat. … Mehr Wenn Beethoven auf die Knie fällt – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (3/6)