Wunderkind und Witwenzeit. Wenn der Weg zum Ruhm über Sorgen und Enttäuschungen führt. Gedanken am Grab von Clara Schumann

Sonntag, der 24. Mai 1896. Clara Schumann wird in Bonn an der Seite ihres Ehemannes bestattet. Fünf Tage zuvor, am Mittwoch, dem 20. Mai, war sie 76-jährig in Frankfurt in Anwesenheit zweier ihrer Töchter und eines Enkelsohnes verstorben. 125 Jahre nach diesem Ereignis stehe ich selbst an dieser Stelle. Wer war die Frau, die an diesem Tag zu Grabe getragen wurde? Wer war sie, deren Karriere als Wunderkind begonnen hatte und die als Ehefrau und Witwe von Robert Schumann, als kritische Herausgeberin seiner Werke und als Mutter von acht Kindern zur international gefeierten Klaviervirtuosin geworden war? … Mehr Wunderkind und Witwenzeit. Wenn der Weg zum Ruhm über Sorgen und Enttäuschungen führt. Gedanken am Grab von Clara Schumann

„Gebt mir die Rechnung einer Wäscherei, und ich werde auch sie vertonen.“ Gedanken zu dem letzten großen Werk eines Komponisten, der auf Gottes Humor hoffte

Rossini widmete seine Petite Messe solennelle dem Herrgott selbst, in dem er auf das Autograph schrieb. „Guter Gott, hier ist sie nun, meine arme kleine Messe. Habe ich nun Musica sacra (geistliche Musik) oder musica maledetta (vermaledeite Musik) geschrieben? Ich bin geboren für die komische Oper, das weißt du ja nur zu gut. Wenig Können und ein kleines Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gib mir ein Plätzchen im Paradies.“ … Mehr „Gebt mir die Rechnung einer Wäscherei, und ich werde auch sie vertonen.“ Gedanken zu dem letzten großen Werk eines Komponisten, der auf Gottes Humor hoffte

Larghetto

Anlässlich des Todestags von Frederic Chopin sei an einen der schönsten Sätze der romantischen Klavierkonzertliteratur erinnert. … Mehr Larghetto