Was ist wahr? Auf der Suche nach dem Christlichen im Apostolischen Glaubensbekenntnis

Eine systematische Theologie ist nur dann gut, wenn sie existentiell ist, hat einer meiner theologischen Lehrer mal gesagt. Ich habe deshalb das Apostolische Glaubensbekenntnis noch einmal gelesen. Seine zwölf Aussagen für wahr zu halten, bedeutet noch nicht, von ihnen angerührt sein. Welche seiner Sätze entfalten in meinem Leben Relevanz und sprechen zu mir – und welche nicht? … Mehr Was ist wahr? Auf der Suche nach dem Christlichen im Apostolischen Glaubensbekenntnis

Verstehst du, was du sprichst? Als die Taufgemeinde das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen sollte.

Dieser Blogbeitrag ist der erste Teil eines dreiteiligen Projekts „Credo“, das den Versuch macht, individuelle Glaubensbekenntnisse zu verfassen, die an traditionelle Bekenntnisse anknüpfen, aber zugleich individuell und authentisch sind und eine neue theologische Sprache sprechen. … Mehr Verstehst du, was du sprichst? Als die Taufgemeinde das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen sollte.

Ohne die katholische Kirche wäre Rom heute eine unbedeutende Kleinstadt, behauptete einst mein Lateinlehrer. Warum er Unrecht hatte.

Im Gymnasium habe ich gelernt, nicht alles zu glauben, was die Schule lehrt. Heute, an einem frühen Sonntagmorgen, bin ich auf der Via della Conciliazione zu Fuß unterwegs. Ich will herausfinden, was mein Lateinlehrer meinte. … Mehr Ohne die katholische Kirche wäre Rom heute eine unbedeutende Kleinstadt, behauptete einst mein Lateinlehrer. Warum er Unrecht hatte.

Das Tuch vor den Augen. Eine Pfingstpredigt ändert nicht die Welt, aber sie kann die Augen öffnen für die Freiheit und Selbstbestimmung anderer

Der Dominikanerpater Bartolomé de Las Casas besaß ein Landgut nahe Santo Domingo, auf dem die ehemaligen indigenen Eigentümer nun für ihn arbeiteten. Einige Jahre sah er darin kein Problem. Doch dann hatte er in der Nacht vor dem Pfingstfest diesen Traum. … Mehr Das Tuch vor den Augen. Eine Pfingstpredigt ändert nicht die Welt, aber sie kann die Augen öffnen für die Freiheit und Selbstbestimmung anderer

Diplomaten, Dolmetscher, Dialogpartner? Religionslehrkräfte und ihre kirchliche Bevollmächtigung. Wie ich es sehe.

Religionslehrpersonen sind an staatlichen Hochschulen und Seminaren ausgebildet und unterrichten an öffentlichen Schulen. Dennoch erhalten sie am Ende ihrer Ausbildung eine Urkunde der Kirche, die sogenannte Vokationsurkunde. Sie sind jetzt „Vozierte“, „Berufene“. In welchen Verhältnis stehen sie nun zur Kirche, die sie nicht ausgebildet, aber bevollmächtigt hat? … Mehr Diplomaten, Dolmetscher, Dialogpartner? Religionslehrkräfte und ihre kirchliche Bevollmächtigung. Wie ich es sehe.

Weihnachtsstern aus Stacheldraht, oder: Die Krippe von Wietzendorf

Für viele der 6000 italienischen Kriegsgefangenen war es schon der zweite Winter in Gefangenschaft im niedersächsischen Wietzendorf. Die Lebensbedingungen in diesem Lager waren unmenschlich. Es war winterlich kalt, feucht und dunkel. Die Verpflegung, wenn man sie denn so nennen konnte, war rationiert oder blieb ganz aus. Kranke wurden nicht versorgt. Hunger und Einsamkeit kamen hinzu. … Mehr Weihnachtsstern aus Stacheldraht, oder: Die Krippe von Wietzendorf

„Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Tom und Ronni haben nicht nur Neues über Martin Luther gelernt. Sie wissen jetzt auch, dass es zwei Wege gibt, wenn man etwas verändern möchte. Man kann das Bestehende verbessern oder mit etwas ganz Neuem beginnen. Da es jetzt schon zwei Kirchtürme in ihrer Stadt gibt, hoffen sie, dass sich die Katholischen und die Evangelischen gut überlegen, wie sich wandeln können, damit die Menschen mit ihren Fragen nach Gott wieder gerne zu ihnen kommen. … Mehr „Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Wir sind in Jerusalem, über 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Ein Priester streift durch Jerusalem, besser durch das, was von der schönen Stadt noch übrig ist. Wenige Menschen leben noch in der Stadt. Sie sind unglücklich. „Wann ist die Not denn zu Ende“, fragen sie den Priester. Der Priester überlegt: Wie kann er die Menschen trösten? Ich möchte ihnen Mut machen und Hoffnung geben. Er überlegt. Um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ist es gut, sich an die Anfänge zu erinnern. Er setzt sich und schreibt einen Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ … Mehr Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Im Namen der Barmherzigkeit: Hans Küng sollte die Missio Canonica zurückerhalten. Ein Appell

Schon 2005 hatte Hans Küng in einem Brief an Papst Benedikt festgehalten: „Allzu viele Jahre sind uns Altersgenossen und früheren Tübinger Kollegen jetzt ohnehin nicht mehr geschenkt.“ Dass es in den Streitfragen der späten 1970er Jahre bis heute keine Einigung gibt, ist traurig. Küng hat sich nun aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, aber er ist noch am Leben. Noch ist es möglich, auf ihn, einen der profiliertesten deutschsprachigen Theologen der letzten Jahrzehnte, der sich bis heute als Katholik sieht, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Verdienste um die Theologie, die Kirche, die Ökumene und den interreligiösen Dialog mit einer großmütigen und unzweideutigen Geste der Barmherzigkeit zuzugehen. … Mehr Im Namen der Barmherzigkeit: Hans Küng sollte die Missio Canonica zurückerhalten. Ein Appell