„Braucht kein Mensch! Braucht kein Mensch?“ oder: Der Abreisebahnhof, der Routenplaner und der Zielbahnhof der Lokomotive Kirche – ein Dialog

Nach der Pandemie braucht die Kirche eine Vielfalt von Formen, das Evangelium zu kommunizieren. Wenn sie eine Lokomotive ist, die sich auf vielfältigen Gleisen durch die Welt bewegt, muss das Evangelium der Abreisebahnhof und die Lebenswelt der Menschen der Zielbahnhof sein. Und sie muss souverän mit dem Medium umgehen, das sie nutzt. Die Medienkompetenz ist ihr Routenpl
an. … Mehr „Braucht kein Mensch! Braucht kein Mensch?“ oder: Der Abreisebahnhof, der Routenplaner und der Zielbahnhof der Lokomotive Kirche – ein Dialog

„Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Tom und Ronni haben nicht nur Neues über Martin Luther gelernt. Sie wissen jetzt auch, dass es zwei Wege gibt, wenn man etwas verändern möchte. Man kann das Bestehende verbessern oder mit etwas ganz Neuem beginnen. Da es jetzt schon zwei Kirchtürme in ihrer Stadt gibt, hoffen sie, dass sich die Katholischen und die Evangelischen gut überlegen, wie sich wandeln können, damit die Menschen mit ihren Fragen nach Gott wieder gerne zu ihnen kommen. … Mehr „Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Wir sind in Jerusalem, über 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Ein Priester streift durch Jerusalem, besser durch das, was von der schönen Stadt noch übrig ist. Wenige Menschen leben noch in der Stadt. Sie sind unglücklich. „Wann ist die Not denn zu Ende“, fragen sie den Priester. Der Priester überlegt: Wie kann er die Menschen trösten? Ich möchte ihnen Mut machen und Hoffnung geben. Er überlegt. Um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind, ist es gut, sich an die Anfänge zu erinnern. Er setzt sich und schreibt einen Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ … Mehr Warum es immer wieder Frühling wird. Persephone und die biblische Schöpfungserzählung. Eine religionspädagogische Überlegung

Im Namen der Barmherzigkeit: Hans Küng sollte die Missio Canonica zurückerhalten. Ein Appell

Schon 2005 hatte Hans Küng in einem Brief an Papst Benedikt festgehalten: „Allzu viele Jahre sind uns Altersgenossen und früheren Tübinger Kollegen jetzt ohnehin nicht mehr geschenkt.“ Dass es in den Streitfragen der späten 1970er Jahre bis heute keine Einigung gibt, ist traurig. Küng hat sich nun aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, aber er ist noch am Leben. Noch ist es möglich, auf ihn, einen der profiliertesten deutschsprachigen Theologen der letzten Jahrzehnte, der sich bis heute als Katholik sieht, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Verdienste um die Theologie, die Kirche, die Ökumene und den interreligiösen Dialog mit einer großmütigen und unzweideutigen Geste der Barmherzigkeit zuzugehen. … Mehr Im Namen der Barmherzigkeit: Hans Küng sollte die Missio Canonica zurückerhalten. Ein Appell

Warum wir auf das Wort Mission verzichten sollten. Zu den optimistischen Leitsätzen der EKD (2/5)

Vor drei Jahren hat ein Z-Team (Z steht für Zukunft) im Auftrag der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) den Auftrag angenommen, Visionen und Perspektiven für die evangelische Kirche zu entwerfen. Das Ergebnis liegt nun in Form von elf Leitsätzen vor. Auf ihrer Webseite hat die EKD aufgefordert, die Leitsätze zu diskutieren und zu kommentieren. Dieser Blogbeitrag kommt dieser Bitte nach und will ein Gesprächsbeitrag sein. … Mehr Warum wir auf das Wort Mission verzichten sollten. Zu den optimistischen Leitsätzen der EKD (2/5)

Wir müssen endlich das Potential der Ökumene nutzen! Zu den optimistischen Leitsätzen der EKD (1/5)

Vor drei Jahren hat ein Z-Team (Z steht für Zukunft) im Auftrag der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) den Auftrag angenommen, Visionen und Perspektiven für die evangelische Kirche zu entwerfen. Das Ergebnis liegt nun in Form von elf Leitsätzen vor. Auf ihrer Webseite hat die EKD aufgefordert, die Leitsätze zu diskutieren und zu kommentieren. Dieser Blogbeitrag kommt dieser Bitte nach und will ein Gesprächsbeitrag sein. … Mehr Wir müssen endlich das Potential der Ökumene nutzen! Zu den optimistischen Leitsätzen der EKD (1/5)

Warum der Religionsunterricht auch in Zeiten der Pandemie konfessionell sein muss. (Was das bedeutet und was das nicht bedeutet)

Die Religionslehrperson versteht sich nicht (wie vielleicht vor 60 Jahren noch) als jemand, der bereits alle Antworten kennt. Schon gar nicht schreibt der Unterricht – wie fälschlicherweise immer wieder gemutmaßt wird – Lösungen von gestern für Probleme von heute vor. Vielmehr stößt er ergebnisoffene Prozesse an, in denen Schülerinnen und Schüler nach eigenen Antworten auf die Fragen nach Sinn, Hoffnung, Glück und Gott zu suchen. … Mehr Warum der Religionsunterricht auch in Zeiten der Pandemie konfessionell sein muss. (Was das bedeutet und was das nicht bedeutet)