„Fatto per la notte di Natale“ – Wer war Archangelo Corelli?

Er war ein Zeitgenosse von Bach und Händel. Sein Ansehen zu Lebzeiten aber war weit größer als das ihre, sein Ruhm als Virtuose und Komponist strahlte über die Grenzen Italiens hinaus. Sein Grabmahl findet sich an der Seite des Malers Raffael und zweier Könige. Wer war Archangelo Corelli? … Mehr „Fatto per la notte di Natale“ – Wer war Archangelo Corelli?

Caffè sospeso – der „Kaffee in der Schwebe“. Warum ein glücklicher Mensch in der Weihnachtszeit einem Unbekannten einen Kaffee bezahlt

In Napoli ist es bis heute in der Weihnachtszeit Tradition, einem Armen einen Kaffee im Voraus zu bezahlen. Der Name des Spenders wird auf einer Tafel festgehalten. Kommt ein Bedürftiger vorbei, trinkt er den Caffè, den ein unbekannter Spender bezahlt hat. So habe ich im Café Napoli auch einen Caffè Sospeso bezahlt. … Mehr Caffè sospeso – der „Kaffee in der Schwebe“. Warum ein glücklicher Mensch in der Weihnachtszeit einem Unbekannten einen Kaffee bezahlt

Stazione di Milano Centrale. Ein pragmatischer Weg mit der faschistischen Vergangenheit eines Bauwerks umzugehen

Gut sichtbar ließ Mussolini, der an der Eröffnung am 1. Juli 1931 gar nicht teilnahm, weil auch der Erzbischof von Mailand aus Protest gegen staatliche Übergriffe abgesagt hatte, eine Inschrift anbringen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ihre zweite Zeile entfernt. Dies geschah aber so, dass bis heute die Abdrücke der Zahlen und Buchstaben zu erkennen sind. Auch 75 Jahre nach dem Ende des italienischen Faschismus sind sie ein stilles, pragmatisches, aber deutliches Zeichen … Mehr Stazione di Milano Centrale. Ein pragmatischer Weg mit der faschistischen Vergangenheit eines Bauwerks umzugehen

„Warum dienst du nicht dem Herrn?“ Als Franziskus merkte, dass der mächtige Papst nur ein Knecht war.

Welch ein trauriger Anblick! Der Reiter senkt den Kopf, als warte er auf seine Hinrichtung. Mit einem Freund war er aufgebrochen, um sich in Apullien den päpstlichen Truppen anzuschließen. Bereits einen Tag später ist er allein, verwirrt und mit Tränen in den Augen zurückgekehrt. Was war geschehen? … Mehr „Warum dienst du nicht dem Herrn?“ Als Franziskus merkte, dass der mächtige Papst nur ein Knecht war.

„Ti voglio bene assai.“ Als der schwerkranke Maestro in die grünen Augen seiner Schülerin blickte. Eine Erinnerung an Enrico Caruso

Lucio Dallas berühmtes Lied „Caruso“ wurde eines der erfolgreichsten und vielleicht auch eines der schönsten Lieder des Bolognesers. Der Refrain erinnert an den neapolitanischen Dialekt des großen Tenors. Es ist ein musikalisches Denkmal für den früh Verstorbenen und zugleich ein philosophisches Gedicht über die Werte, die letztendlich im Leben zählen. … Mehr „Ti voglio bene assai.“ Als der schwerkranke Maestro in die grünen Augen seiner Schülerin blickte. Eine Erinnerung an Enrico Caruso

Wenn sich geschlossene Türen öffnen… In Umbrien einer Franziskus-Legende auf der Spur

Nichts in Gubbio erinnerte mich bei meinem Besuch vor zwei Jahren an den gefährlichen Wolf, der die Menschen der umbrischen Stadt einst in Angst versetzt haben soll. Nur die geschlossenen und auffällig gestalteten doppelten Eingangstüren der Stadthäuser, die sogenannten „Türen des Todes“, ließen mich an die Legende denken, die von Franziskus von Assisi erzählt wird. Ein ungeheuer großer Wolf, wild und gefräßig, habe solchen Schrecken verbreitet, dass die Menschen ihre Häuser kaum noch verlassen hätten. Auf seinen Reisen sei Franziskus auch in diese Stadt gekommen. … Mehr Wenn sich geschlossene Türen öffnen… In Umbrien einer Franziskus-Legende auf der Spur

Die Vespa wird 75. Wie aus einem alltagstauglichen Roller eine Stilikone wurde

Am 23. April 1946 meldete der italienische Ingenieur Corradino D’Ascanio den Namen Vespa zum Patent an. Dem Motorroller ist in 75 Jahren eine seltene Karriere gelungen und noch zu Lebzeiten zur Legende geworden, weil ihr der seltene Spagat zwischen hoher Stückzahl und Singularität gelungen ist. … Mehr Die Vespa wird 75. Wie aus einem alltagstauglichen Roller eine Stilikone wurde

Matera, Movie, Menschenwürde. Ein neuer Passionsfilm legt den Finger in eine Wunde unserer Gesellschaft

Es gibt Gründe, diesen Film nicht zu empfehlen. Gläubige, denen die biblische Passionsgeschichte viel bedeutet, könnten sich angesichts ihrer Verfremdung abwenden. Einige Szenen zeigen unkommentiert Gewalt und Rassismus. Das kann verstörend auf Zuschauerinnen und Zuschauer wirken. Gibt es auch Gründe, diesen Film anzusehen und ihn möglicherweise sogar unterrichtlich zu verwenden? Dieser Betrag geht dieser Frage nach. … Mehr Matera, Movie, Menschenwürde. Ein neuer Passionsfilm legt den Finger in eine Wunde unserer Gesellschaft

Ein Aufstand von 2100 Jahren ist Vorbild bis heute. Wirklich? Eine Entdeckung in Sizilien

Caltabellotta ist ein Städtchen unweit von Agrigento im Südwesten Siziliens. Es erhebt sich in Sichtweite des Meers bis fast in 1000 Meter Höhe und bietet für jede und jeden, die oder der sich die Mühe macht, durch die schmalen Gassen bis zur Kathedrale Maria Santissima Assunta emporzusteigen, ein einmaliges Panorama. An der höchsten Stelle hat der Gemeinderat eine Gedenktafel angebracht, die an ein über 2100 Jahre altes Ereignis erinnert. Es geht um Freiheit und Revolte. Eine Entdeckung in Sizilien. … Mehr Ein Aufstand von 2100 Jahren ist Vorbild bis heute. Wirklich? Eine Entdeckung in Sizilien

Der Mann mit der Peitsche – Ein antikes Mosaik stellt unangenehme Fragen an mich selbst.

Viele kommen nach Piazza Armerina, um sich von den „Bikini-Mädchen“ verzaubern zu lassen. Doch eine andere Szene zieht mich weit mehr in den Bann und beschäftigt mich bis heute. In einem der größten Mosaike wird dargestellt, wie ein Aufseher einen Sklaven mit der Peitsche schlägt. Doch bei näherem Hinsehen stellt das auch Fragen an mich selbst. … Mehr Der Mann mit der Peitsche – Ein antikes Mosaik stellt unangenehme Fragen an mich selbst.