„Lernt schwimmen!“ Für Erich Kästners Roman „Fabian“ waren die „Goldenen 1920er Jahre“ blind und taub für die kommende Katastrophe. Wie würde der Dresdner Autor wohl die 2020er Jahre nennen?

Bei meinem Besuch in Dresden wurde ich auf Erich Kästners wichtigsten Roman für Erwachsene aufmerksam. Sein Autor war einer der wenigen Hellsichtigen, der die Gefahr des aufkommenden Faschismus erkannte. Doch der Verlag fürchtete sich und schwächte seine Warnung ab. Mein Blogbeitrag spürt der Geschichte eines Buches nach, das dieser Tage 90 Jahre alt geworden ist. … Mehr „Lernt schwimmen!“ Für Erich Kästners Roman „Fabian“ waren die „Goldenen 1920er Jahre“ blind und taub für die kommende Katastrophe. Wie würde der Dresdner Autor wohl die 2020er Jahre nennen?

„Wozu die Friedhofsmauer? Die drinnen sind, können nicht hinaus, die draußen sind, wollen nicht hinein.“

Wo wir nach Ende unseres Lebens hingehen, gibt es kein Eigentum. Doch an dem Ort, an dem wir der Menschen gedenken, die von uns gegangen sind, wird noch streng auf Mein und Dein geachtet. Womit wir die Gräber der Verstorbenen gießen, ist privates Eigentum der Lebenden. Meine Impressionen auf den dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin. … Mehr „Wozu die Friedhofsmauer? Die drinnen sind, können nicht hinaus, die draußen sind, wollen nicht hinein.“

„Wir sind alle gleich. Wir müssen anfangen, an diese Idee zu glauben.“

Zwei junge Frauen halten lächelnd einen Bambi in der Hand. Es ist ein Foto aus dem Jahr 2016 und erzählt eine Geschichte aus dem Sommer des Jahres 2015. Das Bild hat mich zu einer Recherche angeregt. Sara und Yusra Mardini, zwei Schwestern aus Damaskus, trainieren bei ihrem Vater. Als Leistungsschwimmerinnen vertreten sie die Republik Syrien bei internationalen Wettkämpfen. Doch dann kommt der verbrecherische Krieg. … Mehr „Wir sind alle gleich. Wir müssen anfangen, an diese Idee zu glauben.“

„Für oder gegen den Führer?“ Ein Augenzeuge erzählt von den wenigen Stunden, in denen es noch Hoffnung gab, der Umsturz des 20. Juli 1944 könnte gelingen.

Die Nachrichten, die am Nachmittag des 20. Juli 1944 Berlin erreichten, waren nicht eindeutig. War der Führer unter den Toten? Im Bendlerblock, dem Ort, an dem die Operation Walküre anlaufen sollte, war Verunsicherung zu spüren. Wer musste mit einer Verhaftung rechnen, die Verschwörer oder die dem Nationalsozialismus treu ergebenen Offiziere? … Mehr „Für oder gegen den Führer?“ Ein Augenzeuge erzählt von den wenigen Stunden, in denen es noch Hoffnung gab, der Umsturz des 20. Juli 1944 könnte gelingen.