England, das Libretto und Baron van Swieten – Joseph Haydns und seine „Schöpfung“ (2/6)

Joseph Haydns Schöpfung. Damit das stilbildende Werk Haydns enstehen konnte, brauchte es einen Ideengeber aus England, einen niederländisch-österreichischen Baron und einen Komponisten als Teamplayer. Zwischen der Idee und der Uraufführung war lange Wegstrecke zurückzulegen. … Mehr England, das Libretto und Baron van Swieten – Joseph Haydns und seine „Schöpfung“ (2/6)

Wunderkinder, wahre Größe und die Freiheit des Alters – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (1/6)

Drei Annäherungen an den großen Protagonisten der Wiener Klassik: 1. Auch ein Wiener Sängerknabe braucht fürsorgliche Eltern. 2. Wahre Größe kann wahre Größe anerkennen. 3. Ein Meisterwerk entfaltet sich in der Freiheit der Form. … Mehr Wunderkinder, wahre Größe und die Freiheit des Alters – Joseph Haydn und seine „Schöpfung“ (1/6)

Schulschließung und Kindeswohl – Warum unsere Jüngsten jetzt eine Perspektive brauchen. Ein Plädoyer

Bildung ist systemrelevant, vor allem in dem beschriebenen umfassenden Sinn. Aus diesem Grund: Unsere Jüngsten brauchen jetzt eine Perspektive. Leave no one behind! … Mehr Schulschließung und Kindeswohl – Warum unsere Jüngsten jetzt eine Perspektive brauchen. Ein Plädoyer

Corona, Digitalisierung und Professionalität. Warum das Echo auf Home Learning so durchwachsen ist.

Die Aufgaben, die die Lehrerinnen und Lehrer stellen, sind nur dann Materialien zum Home Learning, wenn die Lernenden sie eigenständig erledigen können. Werden aber Eltern benötigt, die zunächst die Aufgaben selbst verstehen und die Materialien bereitstellen müssen, um dann ihre Kinder anzuleiten und zu beaufsichten, dann wird Home Learning zu Home Schooling. … Mehr Corona, Digitalisierung und Professionalität. Warum das Echo auf Home Learning so durchwachsen ist.

Die Uraufführung von Händels Messias am 13. April 1742 kam zwei Krankenhäusern zugute. Wer denkt da nicht an Corona?

Ungeschriebenes Gesetz beim Messiah from Scratch ist, dass beim Halleluja alle im Saal aufstehen. Das tat schon König George II., der das Oratorium 1750 in London hörte und fälschlicherweise dachte, dieser atemberaubende Chorsatz sei das Ende des Werks. Da irrte der König, aber vielleicht hatte er in diesem Moment das Gespür für ein Geheimnis des Messias. … Mehr Die Uraufführung von Händels Messias am 13. April 1742 kam zwei Krankenhäusern zugute. Wer denkt da nicht an Corona?

Warum wir Bonhoeffer nicht der Neuen Rechten überlassen dürfen

PDF-Version dieses Beitrags „Für mich ist er ein Heiliger!“, rief der 2008 verstorbene katholische Seelsorger Norbert Lehmann aus Annweiler einst den Lernenden und Lehrenden des Evangelischen Trifels-Gymasiums zu. „Es kommt von Herzen“, dachte ich damals, „aber ein wenig gewagt.“ Die Evangelischen unter den Zuhörern waren angerührt. Ein katholischer Pfarrer hatte sich mit dem evangelischen Privatdozenten … Mehr Warum wir Bonhoeffer nicht der Neuen Rechten überlassen dürfen

Die Sinfonie, die mit einem Dominantseptakkord beginnt: Beethovens Erste, eine charmante Provokateurin

Das hatte es noch nicht gegeben. Die Sinfonie Nr. 1 in C-Dur beginnt mit einem Forte-Akkord in der Dominante. Die Sinfonie beginnt, als wäre die erste Seite der Partitur verloren gegangen. … Mehr Die Sinfonie, die mit einem Dominantseptakkord beginnt: Beethovens Erste, eine charmante Provokateurin

"Gebt mir die Rechnung einer Wäscherei, und ich werde auch sie vertonen." Gedanken zu dem letzten großen Werk eines Komponisten, der auf Gottes Humor hoffte

Rossini widmete seine Petite Messe solennelle dem Herrgott selbst, in dem er auf das Autograph schrieb. „Guter Gott, hier ist sie nun, meine arme kleine Messe. Habe ich nun Musica sacra (geistliche Musik) oder musica maledetta (vermaledeite Musik) geschrieben? Ich bin geboren für die komische Oper, das weißt du ja nur zu gut. Wenig Können und ein kleines Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gib mir ein Plätzchen im Paradies.“ … Mehr "Gebt mir die Rechnung einer Wäscherei, und ich werde auch sie vertonen." Gedanken zu dem letzten großen Werk eines Komponisten, der auf Gottes Humor hoffte

„Für mich hätte er nicht sterben müssen. Ich hätte auch so an ihn geglaubt.“ Gedanken zur Passion Jesu aus religionspädagogischer Sicht

Dass Jesus grausam starb, war tragisch für ihn und enttäuschend für seine Anhänger, aber ohne Bedeutung für seine Lehre. Diese sympathische Position wirkt auf den ersten Blick plausibel. Sie greift aber zu kurz. … Mehr „Für mich hätte er nicht sterben müssen. Ich hätte auch so an ihn geglaubt.“ Gedanken zur Passion Jesu aus religionspädagogischer Sicht