Die Sinfonia grande, auf deren Deckblatt jemand heftig radiert haben muss: Beethovens Eroica

Vielen Zeitgenossen erschien Beethovens Eroica zu grell, zu bizarr, zu laut. Die Sinfonie war in der Tat recht „bläserlastig.“ Ihr Klangbild war ungewöhnlich, ja revolutionär und erinnerte an die militärischen Auseinandersetzungen der Zeit. … Mehr Die Sinfonia grande, auf deren Deckblatt jemand heftig radiert haben muss: Beethovens Eroica

LookUp statt Lockdown: Die evangelische Kirche will sich erneuern. Zehn Kommentare zu ihren elf optimistischen Leitsätzen

Mehr Austritte, weniger Taufen, weniger Mitglieder, weniger Einnahmen. Das sind die kirchlichen Schlagzeilen dieses Sommers. Die Evangelischen werden weniger. Dieser Trend ist nicht neu, aber er hat sich in jüngster Zeit verstärkt und in der Pandemie einen Katalysator gefunden. COVID-19 könnte aber für die evangelische Kirche nicht nur zum Bild für eine schwere Bedrohung werden, sondern auch den Wendepunkt markieren, an dem eine umfassende Transformation des kirchlichen Lebens angestoßen wird. Kann das gelingen? Und wenn ja, wie? … Mehr LookUp statt Lockdown: Die evangelische Kirche will sich erneuern. Zehn Kommentare zu ihren elf optimistischen Leitsätzen

Noten im Religionsunterricht – ein Dilemma?

Immer wieder wird gefordert, dass sich der Religionsunterricht durch Notengebung selbst seines Kerns berauben würde. Religiöse Bildung in der geforderten Freiheit sei nicht möglich, wenn am Ende eine Bewertung und eine Zeugnisnote stünde. Der Religionsunterricht solle besser „notenfreie Zone“ sein. Die folgenden 16 Thesen machen deutlich, dass auch Religionsunterricht in schulischen Kontexten Leistungen bewerten kann … Mehr Noten im Religionsunterricht – ein Dilemma?

„Wir sind alle gleich. Wir müssen anfangen, an diese Idee zu glauben.“

Zwei junge Frauen halten lächelnd einen Bambi in der Hand. Es ist ein Foto aus dem Jahr 2016 und erzählt eine Geschichte aus dem Sommer des Jahres 2015. Das Bild hat mich zu einer Recherche angeregt. Sara und Yusra Mardini, zwei Schwestern aus Damaskus, trainieren bei ihrem Vater. Als Leistungsschwimmerinnen vertreten sie die Republik Syrien bei internationalen Wettkämpfen. Doch dann kommt der verbrecherische Krieg. … Mehr „Wir sind alle gleich. Wir müssen anfangen, an diese Idee zu glauben.“

„Wenn du ihn sehen könntest …“ Wenn Johann Sebastian Bach dirigierte.

Wenn du ihn könntest, wie er auf alle zugleich achtet oder von dreißig oder vierzig Musizierenden diesen durch ein Kopfnicken, den nächsten durch Aufstampfen mit dem Fuß, den dritten mit drohendem Finger zu Rhythmus und Takt anhält, dem einen in hoher, dem anderen in tiefer, dem dritten in mittlere Lage seinen Ton angibt, wie er ganz allein mitten im lautesten Spiel der Musiker, obwohl er selbst den schwierigsten Part hat … Mehr „Wenn du ihn sehen könntest …“ Wenn Johann Sebastian Bach dirigierte.

„Für oder gegen den Führer?“ Ein Augenzeuge erzählt von den wenigen Stunden, in denen es noch Hoffnung gab, der Umsturz des 20. Juli 1944 könnte gelingen.

Die Nachrichten, die am Nachmittag des 20. Juli 1944 Berlin erreichten, waren nicht eindeutig. War der Führer unter den Toten? Im Bendlerblock, dem Ort, an dem die Operation Walküre anlaufen sollte, war Verunsicherung zu spüren. Wer musste mit einer Verhaftung rechnen, die Verschwörer oder die dem Nationalsozialismus treu ergebenen Offiziere? … Mehr „Für oder gegen den Führer?“ Ein Augenzeuge erzählt von den wenigen Stunden, in denen es noch Hoffnung gab, der Umsturz des 20. Juli 1944 könnte gelingen.

Rauch, Ruinen und Rivera – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum heutigen Tag (3/4)

In welche Welt gehört Frida? Welcher Teil des Neuen gehört schon zu ihr? Welches Erbe ihrer Herkunft hat sie bereits abgelegt? Im Jahr 1932 ist diese Frage noch offen. Auf diesem Bild, gemalt im Alter vom 25 Jahren, stellt sie sie sich noch selbst. … Mehr Rauch, Ruinen und Rivera – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum heutigen Tag (3/4)

Damenbart, Augenbrauen und Feminismus – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zu sich selbst (2/4)

Im Jahr 2018 schuf der Spielzeugherstellung Mattel eine Barbie-Puppe, die aussehen sollte wie Frida. Damit reagierte er auf den gesellschaftlichen Wunsch nach größerer Diversität und nach „Inspiring Women.“ Dazu aber musste die Darstellung der Künstlerin an die Wünsche des Herstellers „angepasst“ werden. Abgesehen davon, dass die dünnen Arme und der lange Hals, Nasen und Gesichtsform kaum an Frida erinnerten, fehlten die ungewöhnliche Form der Augenbrauen und der zarte Oberlippenbart. … Mehr Damenbart, Augenbrauen und Feminismus – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zu sich selbst (2/4)

Der verletzte Hirsch und „Viva la Vida“ – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum Leben (1/4)

Frida Kahlos berühmtes Gemälde zeigt einen Hirsch, von Pfeilen getroffen, inmitten einer Waldlichtung unweit vom Wasser. Aus den Wunden, die die Pfeile im Körper des Tieres geschlagen haben, rinnt das Blut. Trotz der schweren Verletzung, die dem Tier zugefügt worden sind, springt es noch leichtfüßig durch den Wald. Nur im Moment des Betrachtens scheint die Bewegung einen Moment lang innezuhalten. … Mehr Der verletzte Hirsch und „Viva la Vida“ – Frida Kahlo, ihre Kunst und ihr Ja zum Leben (1/4)