Zweimal vierundvierzig Jahre. Wie eine antike Palastaula von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts befreit wurde und vier Marmorköpfe der Evangelisten dabei fast zerstört worden wären.

Der römische Kaiser Konstantin ließ sich hier huldigen, wenn er in Trier Hof hielt. Auf einem Thron in der Apsis sitzend empfing er seine Gäste. Heute ist seine Palastaula die Evangelische Kirche zum Erlöser. An ihrer rechten Seitenwand stehen auf unterschiedlich hohen Stelen fünf beschädigte Marmorköpfe. Ich wollte herausfinden, welche Geschichte sie erzählen. … Mehr Zweimal vierundvierzig Jahre. Wie eine antike Palastaula von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts befreit wurde und vier Marmorköpfe der Evangelisten dabei fast zerstört worden wären.

„Ti voglio bene assai.“ Als der schwerkranke Maestro in die grünen Augen seiner Schülerin blickte. Eine Erinnerung an Enrico Caruso

Lucio Dallas berühmtes Lied „Caruso“ wurde eines der erfolgreichsten und vielleicht auch eines der schönsten Lieder des Bolognesers. Der Refrain erinnert an den neapolitanischen Dialekt des großen Tenors. Es ist ein musikalisches Denkmal für den früh Verstorbenen und zugleich ein philosophisches Gedicht über die Werte, die letztendlich im Leben zählen. … Mehr „Ti voglio bene assai.“ Als der schwerkranke Maestro in die grünen Augen seiner Schülerin blickte. Eine Erinnerung an Enrico Caruso

„Du bist der Präsident!“ Was die Rettung der Tiger mit Generationengerechtigkeit zu tun hat.

„Es war schon spät, als ich im Weißen Haus eintraf. Michelle lag im Bett und las. Ich erzählte ihr von meiner Reise und erkundigte mich nach den Mädchen. ,Sie sind wegen dem Schnee total aus dem Häuschen‘, sagte sie.
Sie grinste mich mitfühlend an. ,Malia wird dich beim Frühstück vermutlich fragen, ob du die Tiger gerettet hast.’“
Ein Gespräch von Ex-Präsident Obama mit seinr Tochter illustriert die Verantwortung der Erwachsenengeneration für eine Welt von morgen. … Mehr „Du bist der Präsident!“ Was die Rettung der Tiger mit Generationengerechtigkeit zu tun hat.

„So sei gegrüßt viel tausendmal, holder, holder Frühling!“ Als Robert Schumann dieses Gedicht vertonte, war das ein politisches Statement.

Als Robert Schumann 1849 das Frühlingsgedicht von Heinrich Hoffmann von Fallersleben aus dem Jahr 1844 vertonte, motivierten ihn nicht allein die blühenden Bäume und die wärmende Frühjahrssonne dazu. Es war ein Spiel mit einer politischen Idee seiner Zeit, vielleicht auch ein Bekenntnis. Der erfahrene Musikschriftsteller Schumann wusste, wessen Zeilen da vor ihm lagen. Der Verfasser war vor wenigen Jahren seines Lehrstuhls an der Universität in Breslau enthoben worden. Dieser Tage jährt sich Robert Schumanns Tod zum 170. Mal. … Mehr „So sei gegrüßt viel tausendmal, holder, holder Frühling!“ Als Robert Schumann dieses Gedicht vertonte, war das ein politisches Statement.

„Braucht kein Mensch! Braucht kein Mensch?“ oder: Der Abreisebahnhof, der Routenplaner und der Zielbahnhof der Lokomotive Kirche – ein Dialog

Nach der Pandemie braucht die Kirche eine Vielfalt von Formen, das Evangelium zu kommunizieren. Wenn sie eine Lokomotive ist, die sich auf vielfältigen Gleisen durch die Welt bewegt, muss das Evangelium der Abreisebahnhof und die Lebenswelt der Menschen der Zielbahnhof sein. Und sie muss souverän mit dem Medium umgehen, das sie nutzt. Die Medienkompetenz ist ihr Routenpl
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Auf der Bewahrung des Status quo liegt kein Segen. Sechs Gründe für die konfessionelle Kooperation als Normalform des Religionsunterrichts

Die Kooperation der Kirchen im Religionsunterricht wird den Megatrend Sakularisierung nicht stoppen. Doch ein mutiger Schritt nach vorne, der über Konzeptpapiere, Denkschriften und vorsichtig tastende Erprobungsprojekte hinausgeht, muss jetzt bundesweit kommen. Es gibt dafür gute Gründe. … Mehr Auf der Bewahrung des Status quo liegt kein Segen. Sechs Gründe für die konfessionelle Kooperation als Normalform des Religionsunterrichts

„Das Lieben bringt groß Freud.“ Wir kennen dieses Volkslied – und wissen wenig über den, dem wir es verdanken.

Wer ist der Komponist dieses Liedes? Wer schuf die Melodie zu dem Eichendorff-Klassiker „In einem kühlen Grunde“ und vertonte Heinrich Heines „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“? So bekannt und beliebt diese Lieder heute auch sind, die wenigsten kennen oder wissen etwas über ihren Schöpfer. Oder wem fällt bei „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und bei „So nimm denn meine Hände“  auf Anhieb der Name des schwäbischen Komponisten Friedrich Silcher ein? … Mehr „Das Lieben bringt groß Freud.“ Wir kennen dieses Volkslied – und wissen wenig über den, dem wir es verdanken.

Mein Süditalien. Menschen spazieren, telefonieren und lassen mich Anteil nehmen. Ich liebe es, dabei zu sein.

Horst Heller (CC BY) Es ist früher Nachmittag. Ich sitze auf einer Bank am Lungomare, der befestigten Strandpromenade direkt am Meer. Die Menschen hier in Süditalien sind noch bei der Arbeit. Ich genieße es, für mich sein zu dürfen. Mein Blick schweift über den menschenleeren Strand auf das Meer. Seine dunklen Blautöne treffen am Horizont … Mehr Mein Süditalien. Menschen spazieren, telefonieren und lassen mich Anteil nehmen. Ich liebe es, dabei zu sein.

„Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)

Tom und Ronni haben nicht nur Neues über Martin Luther gelernt. Sie wissen jetzt auch, dass es zwei Wege gibt, wenn man etwas verändern möchte. Man kann das Bestehende verbessern oder mit etwas ganz Neuem beginnen. Da es jetzt schon zwei Kirchtürme in ihrer Stadt gibt, hoffen sie, dass sich die Katholischen und die Evangelischen gut überlegen, wie sich wandeln können, damit die Menschen mit ihren Fragen nach Gott wieder gerne zu ihnen kommen. … Mehr „Es gibt zwei Wege, um etwas zu verändern.“ Tom und Ronni wollen alles über Martin Luther herausfinden (4/4)