Mit weniger Prüfungen Leistung umfassender wahrnehmen. Nach der Pandemie brauchen wir eine Neuausrichtung der Leistungsbewertung in der Schule.

Horst Heller (CC BY)
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Es geschah vor einigen Wochen im Präsenzunterricht einer weiterführenden Schule: Kleine Gruppen, Unterricht von 8 bis 13 Uhr, fünf Leistungsnachweise. In der ersten Stunde eine schriftliche Abfrage der Hausaufgaben im Fach Biologie, in der zweiten eine Klassenarbeit in Französisch. Nach der Pause eine Stunde Musik, danach noch drei Stunden, die jeweils eine erwartete oder angekündigte schriftliche Prüfung beinhalteten. Nicht möglich? Leider schon. Nicht erlaubt. Leider doch.

Die Pandemie hat den Scheinwerfer auf ein Problem gelenkt, das schon vorher bestand.

Ein solcher Schulvormittag ist sicher eine seltene Ausnahme, die der reduzierten Zahl der Präsenzstunden im Wechselunterricht nach Wochen des Distanzunterrichts geschuldet ist. Die Zahl der Unterrichtsstunden in der Schule verringert sich mindestens um die Hälfte, die Anzahl und das Format der Leistungsnachweise hingegen werden nur unwesentlich angepasst. Immer wieder kehrten Schülerinnen und Schüler vor allem zu einem Zweck in den Präsenzunterricht zurück, um Klassenarbeiten und andere schriftliche Prüfungen abzulegen.

1. Das Problem richtig analysieren

Die Pandemie hat in vielen Bereichen wie ein Brennglas gewirkt. Sie hat den Scheinwerfer auf ein Problem vor allem der weiterführenden Schulen gelenkt. Sie sollten nach dem Ende der Krise nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren, sondern die Zeit des Umbruchs für eine pädagogische Neuausrichtung der Wahrnehmung von Leistung nutzen. Wie kann das gelingen?

Jedes einzelne Schulfach ist zu einer rechtssicheren Ermittlung individueller Leistung verpflichtet. Das führt in der Summe zu einer hohen Zahl an Überprüfungen.
Welche Lernfortschritte Schülerinnen und Schüler erbringen, wird maßgeblich durch schriftliche Prüfungen ermittelt. Die Landesverordnungen verpflichten jede Pädagogin und jeden Pädagogen dazu. Schon wenige Wochen nach Beginn des Schuljahrs beginnen deshalb die Überprüfungen, die wertvolle Unterrichtszeit kosten und in manchen Wochen das gesamte Bildungshandeln der Schule dominieren. Um den Lernenden zu ermöglichen, schlechte Einzelergebnisse zu korrigieren, werden zusätzliche Prüfungen angesetzt. Was als Chance für Schülerinnen und Schüler intendiert ist, verschärft die Schieflage und verdrängt andere Aspekte von Bildung und schulischem Leben noch mehr. 100 Leistungsnachweise in einem Schuljahr sind möglich.

100 Prüfungen in einem Schuljahr? Ist das zu hoch gegriffen? Machen wir die Probe auf’s Exempel. Im 10. Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler bis zu 13 Unterrichtsfächer. Werden in den vier Hauptfächern pro Halbjahr zwei große und zwei kleine schriftliche Leistungsnachweise sowie je eine mündliche und eine praktische Prüfung und in den neun Nebenfächern durchschnittlich nur drei Leistungsnachweise verlangt, sind das 102 Prüfungen in einem Schuljahr.

Die Überprüfungsroutine der Schule hindert Lernende daran, für das Leben zu lernen.

Die Vielzahl der Prüfungen beeinträchtigt das freie entdeckende Lernen und verpflichtet die Unterrichtenden zu einem Korrekturmarathon.
Die häusliche Arbeit der Lehrkräfte besteht zu großen Anteilen aus Korrigieraufgaben am eigenen Schreibtisch. Kreative Unterrichtsplanung, Fortbildung und Innovation durch die Pflege von Netzwerken kommt zu kurz. Genauso problematisch sind aber die Auswirkungen auf die Lernkultur der Schülerinnen und Schüler. Lernen wird zur kurzatmigen Vorbereitung auf Prüfungen. Das Bemühen richtet sich auf den nächsten benoteten Test, unmittelbar danach wird das Thema aus der Agenda der Lernenden gestrichen. Die Schule selbst hindert durch ihre Überprüfungsroutine die Lernenden daran, für das Leben zu lernen. Sie lernen für den nächsten Leistungsnachweis.

Ich mag das in der Jugendsprache üblich gewordene Wort Bulemie-Learning nicht. Es nutzt die psychische Erkrankung als Metapher für einen Missstand unserer schulpraktischen Arbeit und bagatellisiert jene. Aber das Wort trifft den Kern des Problems, weil es offenbar macht, dass bestimmtes Wissen und Können nur für kurze Zeit abrufbar sein muss und danach beiseitegelegt werden kann. Denn in der nächsten Woche stehen Prüfungen in anderen Fächern an.

Die vorgeschriebenen Überprüfungen greifen tief in die Planung des Unterrichts ein.
„Das Thema Reformation mache ich immer ausführlich, damit ich Stoff für den vorgeschriebenen Leistungsnachweis habe.“ Ein solcher Satz macht mich traurig. Denn er verdeutlicht, in welchem Maß die Benotung von Leistungen die Unterrichtsplanung beeinflusst. Didaktische Überlegungen, Lehrpläne und Handreichungen sowie die Analyse des Lernstands und Bedarf und Interesse der Lernenden sollten die Unterrichtsinhalte bestimmen. Aus einem „Ich frage nach dem, was ich unterrichtet habe“ wird „Ich unterrichte, wonach ich fragen kann.

Die in den Schulen übliche Prüfungskultur bereitet weder auf ein Studium noch auf das Berufsleben vor.

Ohne Zweifel ist die Kenntnis von Fakten, Sprachfähigkeit und gesichertes Überblickswissen ein unverzichtbares Fundament guter Bildung. Doch Sachwissen auswendig in Prüfungen wiedergeben zu können, verliert an Bedeutung, wenn es ohne Aufwand im Smartphone verfügbar ist. Die Regeln für Klausuren in der Schule schließen aber alle Hilfsmittel aus, die im Berufsleben jede Frau und jedermann nutzen kann. Eine Vorbereitung auf Studium und Beruf verlangt eine andere Aufgabenkultur.

Wenn Kollaboration und Schwarmintelligenz künftig an Bedeutung gewinnen, müssen individualisierte Prüfungsformate auf dem Prüfstand.
Das Wissen unserer Zeit verdoppelt sich alle acht Jahre. Angesichts der vielfältigen beruflichen Herausforderungen ist ein Individuum schnell überfordert. Innovation gelingt nur noch heterogenen Teams und selbst in der Schulpolitik wird von der Notwendigkeit multiprofessioneller Teams gesprochen. Individuelle Kompetenzen müssen sich in einem Rahmen kollektiver Intelligenz bewähren. Auf unsere Abiturprüfungen angewendet müsste das (eigentlich) ermöglichen, dass die Probanden sich in der Cafeteria der Schule treffen, die Aufgaben gemeinsam durchsprechen, um anschließend eine gemeinsame Lösung abzugeben. Das ist im Rahmen einer Abschlussprüfung nicht möglich, vielleicht auch keine realistische Perspektive. Aber es ist nicht mehr zeitgemäß, dass Kooperation in Prüfungen als Betrug gewertet wird.

2. Auswege und Alternativen beschreiben

Der Abschied von einer Kultur der Prüfungen führt über die sorgfältige individuelle Beobachtung, Dokumentation und Rückmeldung der unterrichtlich erbrachten Leistungen.
Schülerinnen und Schüler zeigen in jeder Unterrichtsstunde Leistung auf vielfältige Weise und auf unterschiedlichem Niveau. Eine aufmerksame und diesbezüglich geschulte Lehrkraft nimmt das wahr und kann durch ihre Beobachtung mancherlei über den Leistungswillen, die Leistungsfähigkeit, die Selbstständigkeit und die Sorgfalt jeder und jedes Einzelnen erkennen und dokumentieren. Im Laufe von einigen Monaten entsteht so ein differenziertes und individuelles Leistungskaleidoskop. Lernförderlich werden diese Notizen, wenn der Ertrag der Beobachtung den Schülerinnen und Schüler immer wieder einmal zurückgemeldet wird. Der Weg von der Dokumentation zur Notengebung bedarf einer Vereinbarung im Kollegium.

Keinesfalls muss in jeder Stunde für alle Schülerinnen und Schüler eine Notiz erstellt werden, aber es ist lohnenswert, das Arbeitsverhalten regelmäßig zu dokumentieren. Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mündlich, fertigen Hefteinträge an, bearbeiten Arbeitsblätter, helfen einander, erledigen Hausaufgaben und bringen den Unterricht voran. Manche gehen ohne Zeitverzug an die Arbeiten, andere brauchen zusätzliche Hilfe oder ein anderes Anforderungsniveau, noch andere sind kreativ und suchen nach zusätzlichen Herausforderungen. Es gibt Schülerinnen und Schüler, die sich gerne mühen, andere, die vor allem schnell zum Ende kommen wollen. Die Arbeitsergebnisse und der Prozess, wie sie entstanden sind, geben umfassend Auskunft über das Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler.

Schriftliche Überprüfungen sind als Mittel zur Ermittlung des Leistungsstands nur zweite Wahl.

Gute Noten hängen nicht allein davon ab, dass der „Stoff“ verstanden und „gelernt“ wurde. Um Prüfungen zu bestehen, bedarf es einer guten Tagesform, einer Vertrautheit mit der Aufgabenkultur und eines guten Zeitmanagements. Mehrere sachfremde Einflüsse wirken damit das Ergebnis ein. Punktuelle Überprüfungen sind als Mittel zur Ermittlung des Leistungsstands deshalb nur eingeschränkt geeignet. Die kontinuierliche Mitarbeit im Unterricht wird als Leistungsindikator hingegen oft unterschätzt. Wird die Leistung verstärkt im täglichen Unterricht festgestellt und dokumentiert, sind Überprüfungen in den Kernfächern seltener erforderlich, in kleinen Fächern fast ganz entbehrlich.

Schriftliche Leistungsnachweise reduzieren
Schriftliche und inhaltsgleiche Aufträge erscheinen auf den ersten Blick als gerechte Prüfungsformate, die das Gebot der Gleichbehandlung beachten. Alle müssen zur gleichen Zeit und unter gleichen Bedingungen die gleichen Aufgaben erledigen. Doch Leistungsfähigkeit zeigt sich auf vielfältige Weise. So unterschiedlich die Lerntypen, die Begabungen und die Persönlichkeiten der Schülerinnen und Schüler sind, so vielfältig sind auch ihre Wege, ihr Können zu zeigen. Die Schriftform ist nur einer von vielen Möglichkeiten. Ihren Anteil zu reduzieren ist überfällig.

3. Welche Änderungen sind erforderlich?

Richtlinien und Erlasse ändern
Gute und schlechte Noten wollen rechtssicher erteilt werden, denn Versetzungsentscheidungen und Abiturschnitte können folgenreich sein. Zeugnis- und Versetzungsordnungen, Schulgesetze und Erlasse regeln deshalb viele Details der Notengebung. Wie viele Diktate sind zu schreiben? Welche Arbeiten müssen angekündigt werden? Wie viele Klassenarbeiten pro Woche sind zulässig? Welche Arbeitszeit steht Schülerinnen und Schülern zur Verfügung? Die Vorschriften der Kultusbehörden wollen Gleichbehandlung sichern, zementieren aber die Kultur der prüfungsbasierten Leistungswahrnehmung und sind die Ursache für die Flut von Prüfungen und die Dominanz der Schriftform. Hier sind Initiativen der Wissenschaft der Verbände und Gewerkschaften hochwillkommen.

Ich vermisse die Initiativen der Wissenschaft zur Neuausrichtung der schulischen Leistungsbewertung.

Vergleichsarbeiten abschaffen
Vergleichsarbeiten sind ein Relikt der Nuller Jahre. Von der Universität Koblenz-Landau entwickelt versuchen sie, die Qualität der schulischen Bildung in allen Bundesländern vergleichend zu ermitteln. Das wäre sinnvoll, wenn die Ergebnisse zu einer Steuerung des Lehrereinsatzes, zur Verbesserung der Unterrichtsqualität in solchen Schulen, die die Standards nicht erreichen, und – wo nötig – zu einer Schulstrukturreform führen würden. Doch ihr Nutzen für die Schulentwicklung oder die Unterrichtsentwicklung wird auch von Fachleuten bezweifelt. In ihrer jetzigen Form kostet die vergleichende Lernstanderhebung Unterrichts- und Korrekturzeit, erhöht die Anzahl der schulischen Prüfungen und entfaltet keine lernförderliche Wirkung, denn die Auswertung erfolgt anonym.

4. Jetzt schon die Spielräume nutzen

Schriftliche Prüfungsformate auf das vorgeschrieben Maß reduzieren
Prüfungen sind nicht völlig verzichtbar. Oft ist auch die Schriftform vorgeschrieben. Da wo die Vorschriften aber die Freiheit für ein nicht-schriftliches Format lassen, sollten sie vorrangig genutzt werden.

Lernenden ermöglichen, durch Rückmeldungen den nächsten Lernschritt in den Blick zu nehmen
Bei Korrekturen ist es wichtig, dass die Schülerin und der Schüler unmittelbar erkennen, was sie oder er tun kann, um die Leistung zu erhalten oder zu verbessern. Woran kann sie oder er anknüpfen? Zeigt ihnen die Korrektur (die keinesfalls alle Fehler anstreichen muss), welche Aufgabe gut gelöst und welche noch nicht gemeistert ist, ist das für die Lernende oder den Lernenden ein Wegweiser zur nächsten Stufe auf dem Weg zum Erfolg.

Wir brauchen nicht mehr Portfolios, sondern weniger Prüfungen und weniger Korrekturverpflichtung

Alternative Leistungsnachweise sparsam ansetzen
Portfolios, gemeinsam erarbeitete Präsentationen und fachpraktische Arbeiten lösen das Problem der überbordenden Zahl der Prüfungen kaum. Zwar wird dadurch nachgewiesen, dass die Lernenden Sachwissen erworben haben und gestaltend darbieten können. Doch die Erarbeitung eines guten Portfolios ist aufwändig, übrigens auch seine Bewertung. Wir brauchen aber nicht vorrangig neue Prüfungsformate, sondern weniger Prüfungen und weniger Korrekturverpflichtung.

Hausaufgaben werden überschätzt. Rückschlüsse auf das Leistungsvermögen der Lernenden könnten falsch sein.
Grundsätzlich sollte die Leistungsbewertung vor allem auf das beziehen, was Schülerinnen und Schüler im Unterricht zeigen. Hausaufgaben können in die Bewertung einfließen, aber die Bewertung von ausschließlich oder vor allem zu Hause erbrachten Leistungen benachteiligt Schülerinnen und Schüler ohne bildungsaffines Elternhaus.

Auch unangekündigte Leistungsnachweise werden nicht selten angedeutet – ein Indiz für einen Missstand.
„An eurer Stelle würde ich mir das zu Hause gut anschauen…“ Überprüfungen nicht anzukündigen in nicht grundsätzlich falsch. Es soll ja überprüft werden, ob die Schülerin oder der Schüler den Unterricht zuverlässig nachgearbeitet hat und nicht, ob sie zu Hause gründlich gecoacht worden sind. Doch wer einen Leistungsnachweis ahnt, ist im Vorteil. Die „gute Nase“ sollte aber nicht bewertet werden. Der „Wink mit dem Zaunpfahl“ ist keine Lösung.

Es gilt sich zu Wort zu melden, damit in den Behörden die Hebel umgelegt werden.

Leistungsnachweise als Chance für die eigenen Arbeit
Leistungen zu ermitteln und zu dokumentieren dient letztlich nicht nur der Ermittlung einer Zeugnisnote. Sie bietet auch die Chance der Evaluation der eigenen Tätigkeit. Was haben Schülerinnen und Schüler in meinem Unterricht gelernt? Was wissen und können sie nun, was sie vorher nicht wussten und konnten?

Fazit: Eine neue Sicht auf Leistung in der Schule ist überfällig.

Die Zeichen stehen auf Veränderung. Eine Neuausrichtung der Rahmenbedingungen ist überfällig. Bis dahin gilt es, die Spielräume zu nutzen, die sich jetzt schon bieten und sich zu Wort zu melden, damit in der Schulaufsicht die Hebel umgelegt werden.

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